Dies ist das Archiv von Wen Wählen? zur Bundestagswahl 2017. Die aktuelle Version finden Sie auf der Startseite!
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Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidaten bei der Bundestagswahl 2017 zu der These Weniger Muslime! – Der Islam gehört nicht zu Deutschland und daher sollen möglichst viele gläubige Muslime Deutschland verlassen. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidaten angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.
| Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
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Sonja Heitmann | V-Partei³ „Vielfalt leben, Tiere schützen. “ Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 2. |
Nein!
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Religionsfreiheit! |
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Endrik Bastian | SGP Kandidiert im Wahlkreis Leipzig I. Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 2. |
Nein!
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Arbeiter dürfen sich nicht der Religion wegen gegen einander hetzen lassen. |
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Lucie Misini | DIE LINKE „Der Mensch zählt!“ Kandidiert im Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis. |
Nein!
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Religion muss etwas persönliches für den Menschen sein, egal ob für Christen oder Muslime. Deshalb ist eine strikte Trennung von Religion und Staat erforderlich. Alle Muslime aber mit Terroristen in einen Topf zu werfen ist übelster Rechtspopulismus! |
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Heidi Hauer | ÖDP „für alle Menschen gilt: Nicht über, sondern mit uns!“ Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 2. |
Nein!
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Was hat eine Religionszugehörigkeit mit einem Charakter, Wesen, Herkunft & Hautfarbe zu tun? Schon in der Geschichte wurden immer wieder eine Religionszugehörigkeiten zum "Fluch" z.B. Christen, Islam, Hindu usw. im Mittelalter. Religionszugehörigkeit Islam ist ein Teil der gesellschaftliche Vielfalt. |
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Alexander Schestag | PIRATEN „Teilhabe ist Menschenrecht!“ Kandidiert im Wahlkreis Heidelberg. |
Nein!
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Wir haben in Deutschland Religionsfreiheit. Menschen, die hier friedlich leben, sind willkommen! |
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Pierre Jung | AfD „Grenzen schützen-Freiheit sichern-Kultur bewahren“ Kandidiert im Wahlkreis Hamm – Unna II. |
Ja!
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Wer den Islam orthodox praktizieren und damit eine Gesellschaftsordnung und ein Rechtssystem nach islamischen Regeln anstrebt, sollte unser Land verlassen. Da unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, unser laizistischer Staat und die Werte der Aufklärung konträr zu denen der Scharia stehen. Muslime die ihren Glauben privat ohne Anspruch auf dessen Vergesellschaftung praktizieren, sind jedoch Teil dieses Landes, da diese sich in die freiheitliche demokratische Grundordnung integriert haben und nicht in den Islam. |
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Sabine Martiny | PIRATEN „Zeit für Bildung, Zeit für die digitale Zukunft!“ Kandidiert im Wahlkreis Paderborn – Gütersloh III. Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 8. |
Nein!
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Alle Religionen sollen ausschließlich Privatsache bleiben! Sie haben im Staat nichts zu suchen, weder in Schulen noch in Steuern. Religionsbedingte Regeln haben zurückzustehen hinter staatlichen Regeln. |
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Roland Meier | DIE LINKE „SOZIAL.GERECHT.FRIEDEN.FÜR ALLE!“ Kandidiert im Wahlkreis Ingolstadt. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 20. |
Nein!
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Religionsfreiheit abschaffen? |
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Dr. Matthias Wagner | GRÜNE „Für Solarenergie und sauberen Verkehr“ Kandidiert im Wahlkreis Mittelsachsen. Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 8. |
Nein!
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Seit dem Zuzug der Gastarbeiter in die BRD leben Muslime friedlich unter uns, zahlen hier Steuern, engagieren sich und sind ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft. Es ist unerträglich, dass Muslime heute oft einem Generalverdacht unterzogen werden. Der sogenannte "Islamische Staat" und die Salafisten vertreten in keinster Weise alle Muslime! Es sind auch nicht alle Christen radikale, mörderische Abtreibungsgegner. |
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Norbert Großklaus | GRÜNE „menschlich, mutig, grün“ Kandidiert im Wahlkreis Offenburg. Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 24. |
Nein!
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das stimmt einfach nicht |
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Clemens Rostock | GRÜNE „Man sollte die Welt so nehmen wie sie ist, aber nicht so lassen.“ Kandidiert im Wahlkreis Frankfurt (Oder) – Oder-Spree. |
Nein!
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1. Religion ist Privtsache. 2. Alle Religionen sollten gleich behandelt werden. |
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Martin Johannes Sichert | AfD „Der erarbeitete Wohlstand muss wieder bei den Menschen in Deutschland ankommen “ Kandidiert im Wahlkreis Nürnberg-Nord. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 5. |
Ja!
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Unter der Voraussetzung, dass man gläubige Muslime als jene definiert, die sich an der Ordnung der Scharia orientieren. |
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Patrick Kulinski | PIRATEN „Lebt doch, wie ihr wollt!“ Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 22. |
Nein!
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Religion ist Privatsache. Eine Ausweisung darf nur auf Basis einer tatsächlichen Strafverfolgung mit anschließender Verurteilung geschehen. |
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Hans-Uwe Scharnweber | Kennwort: Grundgesetz contra Islam „Grundgesetz contra »Islam«! “ Kandidiert im Wahlkreis Hamburg-Bergedorf – Harburg. |
Ja!
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Auf jeden Fall: Nach dem Silvesterattentat auf den Klub Reina in Istanbul sagte im "heute+-Magazin" der türkische Sicherheitsexperte Haldun Solmaztürk, dass nach seiner Einschätzung mindestens 8 % der türkischen und daher sunnitischen Muslime offen Sympathien für die sunnitische Terrororganisation IS hegen, Die Muslime in Deutschland sind noch konservativer als die in der Türkei (weil hier das liberale Element geringer vertreten ist). Wenn wir die Angabe von Solmaztürk hochrechnen, haben wir in Deutschland ca. 450.000-500.000 Muslime, die die Ideologie des IS teilen! Deutschland hätte die Christen der von den Muslimen zerschlagenen 2000 Jahre alten vorderasiatischen christlichen Kirchen aufnehmen sollen plus die Jesiden: Die Muslime hätten dafür in den muslimischen Ländern Türkei, Libanon, Jordanien, … aufgenommen werden und dort bleiben sollen! Was sollen die Christen in Lagern von muslimischen Ländern, wenn hier schon in Aufnahmeheimen hierher geflüchtete Muslime ebenfalls hierher geflüchtete Christen so kujonieren, dass die in Aufnahmelager nur für Christen hatten zusammengezogen werden müssen oder teilweise zurück nach Syrien geflohen waren, weil ihnen hier in den Lagern in unserem Land von muslimischem Bewachungspersonal und muslimischen Flüchtlingen zu sehr zugesetzt worden war!!! |
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Waldemar Birkle | AfD „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Kandidiert im Wahlkreis Pforzheim. |
Keine Angabe
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Eine provokante Frage die nichts mit der eigentlichen Aussage zu tun hat. Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Gegen gut integrierte Muslime die unsere westliche Werte schätzen ist nichts einzuwenden. |
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FriGGa Wendt | Kennwort: Grundeinkommen-für-alle.org „Ich bewerbe mich um diesen Job im BT, um ihn überflüssig zu machen!“ Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost. |
Nein!
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Geht's noch? Dann leg ich mal nach: "Der Fortschritt hat für Euch Investmentbanker einen Planeten aus Diamanten entdeckt. Nehmt Eure Taschen und haut endlich ab!" |
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Dr. Robby Schlund | AfD „Alles nur kein Standard - Das bin ich!“ Kandidiert im Wahlkreis Gera – Greiz – Altenburger Land. Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 4. |
Ja!
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Uneingeschränkt ja- in Bezug auf nicht intergrierte Muslime. Im Gegensatz zu den Alt-Parteien will die AfD kein anderes Land. Religionsausübung auf öffentlichen Plätzen (z.B. Nutzung von Sportplätzen für das Opferfest) lehne ich ab. Ja zur Religionsfreiheit - aber die ist Privatsache und Staat/Kirche (Religion) sind strikt zu trennen. |
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Mehdi Ebrahimi Zadeh | PIRATEN „Machen statt Labern, Digitalisierung aber Gerecht“ Kandidiert im Wahlkreis Bonn. |
Nein!
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Diese Frage ist eine Beleidigung. Gehören dann Morgen Juden zu Deutschland und sollen wieder Deutschland verlassen. Diese Frage sollte sich nach 1945 erledigt haben. |
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Michael Wagner | DM „Ethische Politik für die Bürger machen“ Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 2. |
Ja!
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Deutschland ist ein christlich geprägtes Land - und das soll auch so bleiben. Wer den Islam in Deutschland will, der will eine andere Republik mit einer anderen Kultur und soll das auch so sagen. |
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Susanne Berghoff | Tierschutzpartei „Empathie entgegenbringen, für Menschen, Umwelt und allen Tieren“ Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 4. |
Nein!
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Die Religionsfreiheit ist im Grundgesetz verankert. Allerdings sollte es eine straffe Trennung von Staat und Religionsgemeinschaften grundsätzlich geben. |
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Timo Müller | GRÜNE „Die Zukunft ist Grün!“ Kandidiert im Wahlkreis Rheingau-Taunus – Limburg. |
Nein!
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In Deutschland gilt Religionsfreiheit und das muss auch so bleiben! |
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Peter Schreiber | NPD „Klarer Kurs für unsere Heimat!“ Kandidiert im Wahlkreis Meißen. Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 6. |
Ja!
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Der Islam mit seinem grundsätzlichen Anspruch, das Gesetz des Propheten, also die Sharia, über jedes weltliche Gesetz zu stellen, paßt nicht zu unserer Kultur und Rechtstradition einer aufgeklärten, einerseits christlich, andererseits durch die Vorbilder der Antike geprägten, abendländischen europäischen Gesellschaft. Wir müssen unsere Heimat verteidigen und unsere Kultur und Identität schützen. Der Islam gehört nicht zu Europa und die Herausbildung islamischer Parallelgesellschaften ist zu unterbinden. Je früher die Muslime in ihrer Mehrzahl begreifen, daß sie hier nicht hingehören, desto eher wird eine friedliche Lösung dieser Problematik möglich sein. |
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Rupert Ostrowski | AfD Kandidiert im Wahlkreis Gifhorn – Peine. |
Unentschieden
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Der Islam gehört für mich nicht zu Deutschland. Wir haben aber bei uns - zum Glück - die Glaubensfreiheit. Es gibt also keinen Grund, warum gläubige Muslime Deutschland verlassen sollten. |
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Kurt Rieder | ÖDP „"Raus aus dem Hamsterrad"“ Kandidiert im Wahlkreis Aachen II. Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 1. |
Nein!
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Als Christ habe ich mich - als Erwachsener noch einmal bewusst - für diesen Glauben entschieden und ich möchte ihn so gut ich kann auch in meinem Leben umsetzen. Jedem Menschen steht es zu, einer Religion anzugehören und sich im Laufe seines Lebens noch einmal (umzu)entscheiden. Auch Atheisten und Agnostiker haben ihren Platz in unserer Gesellschaft, wobei ich persönlich meinen Glauben als Lebensbereicherung und Entscheidungs- und Gewissengrundlage nicht missen möchte. Ein Staat, der Menschen wegen ihrer Andersgläubigkeit verbannt oder gar nicht erst in sein Territorium lässt, ist für mich kein demokratischer, freiheitlicher Staat. Und Menschen, die dies fordern und dem Christentum angehören, sollten einmal ernsthaft in sich gehen und sich fragen, wie Christus selbst wohl diese Frage beantwortet hätte. |