Antworten von Kandidaten aller Parteien auf die Forderung/These

»Weniger Ausnahmen beim Mindestlohn!«

»Die Ausnahmen beim Mindestlohn sollen reduziert und die Durchsetzung des Mindestlohns stärker kontrolliert werden.«

Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidaten bei der Bundestagswahl 2017 zu der These Weniger Ausnahmen beim Mindestlohn! – Die Ausnahmen beim Mindestlohn sollen reduziert und die Durchsetzung des Mindestlohns stärker kontrolliert werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.

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Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidaten angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.

Kandidat Antwort Kommentar/Begründung (optional)
Marcus Lieder | ÖDP
„ Marcus Lieder – Ihr Kandidat für Dresden *Mensch vor Profit!* Firmenspendenfrei“
Kandidiert im Wahlkreis Dresden I.
Eher ja Unter Betrachtung der Folgen der Einführung eines Grundeinkommens wäre diese Frage fast hinfällig. Dennoch sind Ausnahmen völlig entgegen dem Sinn des Mindestlohns und sorgen somit zusätzlich für Kosten.
Dörte Jacobi | Die PARTEI
„volksnah am Volke“
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 2.
Eher ja Aber eigentlich brauchen wir darüber nicht nachdenken, wenn wir denn dann alle ein BGE bekommen!
Andreas Lutz Richter | Kennwort: Bürgerkandidat - für ein Deutschland - neutral+souverän+sozial
„für ein Deutschland: neutral-souverän-sozial “
Kandidiert im Wahlkreis Bautzen I.
Eher ja Sonst braucht man keinen!

Bei der Integration von Flüchtlingen sind entsprechend lange Ausbildungszeiten ohne vollen Anspruch vorzusehen, welche bei entsprechender Leistung aber verkürzt werden können.
Harald Hermann | PIRATEN
Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart II.
Eher ja Der Mindestlohn ist dauerhaft nicht die ideale Lösung, da er kein Mindesteinkommen granantiert. Ein bedingungsloses Grundeinkommen in voller Höhe wäre da ideal. Bis dahin muss verhindert werden, dass die Regelungen zu leicht umgangen werden können.
Dr. Philip Zeschmann | FREIE WÄHLER
„Die vernünftige Alternative“
Kandidiert im Wahlkreis Frankfurt (Oder) – Oder-Spree.
Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 2.
Eher ja Aufgrund dessen, dass es so viele Minijobber und Menschen in so genannten prekären Arbeitsverhältnissen gibt sowie Menschen, die ihren kargen Verdienst über das Arbeitsamt aufstocken lassen müssen um überleben zu können, müssen alle Menschen die arbeiten wenigstens den Mindestlohn bekommen.
Luca Tadeusz Johannes Brunsch | GRÜNE
Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 12.
Eher ja hier fehlt mir das detaillierte Fachwissen, aber natürlich muss der Mindestlohn durchgesetzt werden!
Heiko Miraß | SPD
Kandidiert im Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II .
Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 4.
Eher ja Die noch geltenden Mindestlohnausnahmen sind unterschiedlich zu bewerten. Bei Praktikanten, Ehrenamtlern und Jugendlichen unter 18 ohne abgeschlossene Berufsausbildung halte ich diese für vertretbar. Die Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose sollte abgeschafft werden.
Nicolas Thoma | FDP
„Freiheit ist das Gegenteil von Angst“
Kandidiert im Wahlkreis Bad Kissingen.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 34.
Eher ja Der Mindestlohn in der jetzigen Form ist zwar ein wirtschaftlicher Hemmschuh, darf aber nicht aufgeweicht werden. Gleiches Recht für alle.
Marco Meier | FREIE WÄHLER
„Frischer Wind in den Bundestag - Erststimme Marco Meier wählen!“
Kandidiert im Wahlkreis Ansbach.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 6.
Eher ja Mehr Informationen über mich, meine Termine und Positionen können Sie unter www.marcomeier-waehlen.de herausfinden.

Bei Fragen oder Anregungen können Sie sich sehr gerne über marco1702@web.de bei mir melden.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
Angela Küster | V-Partei³
„Es scheint unmöglich, bis es getan ist.“
Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 1.
Eher ja Der Mindestlohn wird von vielen Firmen umgangen, wir setzen uns für das bedingungslose Grundeinkommen ein.
Bendrick Arnold | MLPD
„Damit sich wirklich etwas ändert!“
Kandidiert im Wahlkreis Aschaffenburg.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 17.
Eher ja Allerdings reicht der Mindestlohn nicht zum Leben. Deshalb ist ein entschiedener Kampf um höhere Löhne notwendig. Es müssen statt Leiharbeit und Minijobberei reguläre Arbeitplätze geschaffen werden - am besten durch die Einführung der 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich!
Uwe Burkart | AfD
„Für unser Land für unsere Werte“
Kandidiert im Wahlkreis Calw.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 26.
Eher ja Ich kenne die Anzahl der tatsächlichen Ausnahmen nicht, dennoch sollte aus Wettbewerbsgründen so wenig Ausnahmen wie möglichsein, auch nicht für Migranten oder anerkannte Flüchtlinge.
Willi Feilen | FREIE WÄHLER
„ Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem andern zu.“
Kandidiert im Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück.
Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 8.
Eher ja Auch der Mindestlohn muss für den Unternehmer bezahlbar sein.
Martin Rost | Die PARTEI
„Ehrliche Politik, für den, der sie sich leisten kann.“
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 4.
Eher ja Alle kriegen Mindestlohn, ausser für die, die weniger verdienen. Klingt nachvollziehbar.
Karlheinz Faller | FDP
„Mehr Chancen durch Bildung, Sicherheit in einem starken Europa“
Kandidiert im Wahlkreis Augsburg-Land.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 21.
Eher ja
Ist mir wichtig!
Tatsache ist, dass es Menschen gibt, die aus unterschiedlichen Gründen, leistungseingeschränkt sind. In meiner beruflichen Tätigkeit habe ich mich mit dieser Zielgruppe intensiv beschäftigt. Unser Ziel war immer die Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Arbeit strukturiert den Alltag, gibt Bestätigung und schafft finanzielle Möglichkeiten. Dies gilt auch für diesen Personenkreis. Oft war eine Integration, die die Betroffenen angestrebt haben, nur möglich wenn den Unternehmen finanziell entgegengekommen werden konnte. Dies gilt insbesondere für Einstiegsphasen.
Aleksander Lodwich | DM
„Zukunft menschlich gestalten“
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 7.
Eher ja ...und Mindestlohn sollte realistisch sein, also ca. 14 Euro pro Stunde.
Dr. Martin Schulte-Wissermann | PIRATEN
„Zeichen setzen, einmischen, #machen“
Kandidiert im Wahlkreis Dresden II – Bautzen II.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 4.
Eher ja Der Mindestlohn war ein wichtiger Schritt. Aber ein Mindestlohn bei dem man noch 'aufstocken' muss und später die Rente nicht absichert ist, ist auf Dauer nicht hinnehmbar. Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen!
Konrad Dippel | Kennwort: Unabhängig, bürgernah, transparent - für humane Marktwirtschaft, Frieden und Menschenwürde global. Vielen Dank für Ihre Stimme und Ihr Vertrauen!
„Mit Herz und Verstand als Erster parteifrei in den Bundestag!“
Kandidiert im Wahlkreis Weiden.
Eher ja Wenn jeder die nicht ausreichenden Mindestlöhne bezahlt, schadet es den Unternehmen nicht. Leistungsschwache Menschen, die nicht zu diesen Löhnen eingestellt werden, können bezuschußt werden.
Sibylle Schmidt | AfD
„Die Bevölkerung muss vor der herrschenden Politik regelrecht geschützt werden. “
Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost.
Eher ja Der Mindestlohn muss von einem volkswirtschaftlichem Fachbereich unabhängiger Universitäten pro Jahr und Branche in jeder Region am Bruttoinlandsprodukt berechnet werden. Wenn er nur 10 Cent über oder unter dem genauen Wert liegt, schadet er mehr als zu nützen.
Christian Walbe | FREIE WÄHLER
„Mehr Direktbeteiligung der Bürger durch Volksentscheide, Bürgerentscheide. “
Kandidiert im Wahlkreis Hamburg-Wandsbek.
Kandidiert auf der Landesliste Hamburg, Listenplatz 2.
Eher ja Ein Mindestlohn, ein Satz aber nicht immer die Ausnahme von der Ausnahme. Das ist auch bei der Steuergesetzgebung so.....
Tobias Lenz | V-Partei³
„Für die Zukunft meiner Generation und die meiner Kinder, Enkel, Urenkel...“
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 5.
Eher ja Wer arbeitet sollte auch entsprechend dafür entlohnt werden. Jedoch sollte auch viel Kraft darin investiert werden ein bedingungsloses Grundeinkommen zu entwickeln und durchzusetzen um Menschen, egal welches Einkommens, ein Mindestmaß an Lebensstandard zu bieten. Das würde den Mindestlohn ein Stück weit ablösen. Trotzdem sollte ein fairer Lohn garantiert sein.
Michael Knödler | PIRATEN
„Bezahlbarer Wohnraum in Stuttgart“
Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart I.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 3.
Eher ja Wir haben den Mindestlohn gefordert und wollen ihn noch weiter erhöhen.

Zu viele Ausnahmen führen dazu, dass Arbeitgeber diesen umgehen können. Deswegen müssen Schlupflöcher geschlossen werden. Ohne Kontrollen funktioniert es nicht, aber es darf nicht in Bürokratie für Arbeitgeber und Arbeitnehmer enden.
Michael Musil | GRÜNE
„Menschenwürde statt Wachstumswahnsinn“
Kandidiert im Wahlkreis Montabaur.
Eher ja Die Lohnhöhe ist letztlich auch für die spätere Rente ausschlag gebend. Mit den Niedriglöhnen wird die Altersarmut gefördert.
Patrick Ziegler | MLPD
Kandidiert im Wahlkreis München-Nord.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 10.
Eher ja Der Mindestlohn sollte keine Ausnahmen haben. Bereits der Mindestlohn reicht in den allermeisten Gebieten in Deutschland nicht zum Leben. Viel mehr müsste der Mindestlohn angepasst werden an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten in den unterschiedlichen Gebieten
Dr. Robby Schlund | AfD
„Alles nur kein Standard - Das bin ich!“
Kandidiert im Wahlkreis Gera – Greiz – Altenburger Land.
Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 4.
Eher ja
Ist mir wichtig!
Ohne Mindestlohn alimentieren wir zum Schluss Rentner und Hartz-Empfänger aus Steuermitteln. Ohne Frage gibt es Bereiche, wo sich ein Mindestlohn wirtschaftlich eigentlich nicht "rechnet". Wenn wir aber jeden und alles dem Geld unterordnen - in was für einer Gesellschaft leben wir dann?
Dr. Manuela Rottmann | GRÜNE
„Wichtig ist, was hinten rauskommt!“
Kandidiert im Wahlkreis Bad Kissingen.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 7.
Eher ja Wir müssen dazu kommen, dass jemand, der sein Leben lang arbeitet, davon auch leben kann und im Alter eine auskömmliche Rente bezieht.
Hermann Navel | AfD
„Jeder ist seines Glückes Schmied“
Kandidiert im Wahlkreis Heinsberg.
Eher ja Ich habe da ein Problem, einerseits sollte jeder von seiner Arbeit leben können. Auf der anderen Seite sind manche Arbeiten nicht mehr wert. Das führt dazu das diese Arbeiten vergeben werden oder schlicht nicht mehr angeboten werden.
Kay-Uwe Ziegler | AfD
„Gerechtigkeit wählen!“
Kandidiert im Wahlkreis Anhalt.
Eher ja Dass der Mindestlohn unterlaufen wird, darf nicht passieren. Es muss aufhören, dass Arbeiter z.B. in der Fleischindustrie ausgenutzt werden und nicht ihre tatsächliche Arbeitszeit vergütet wird.
Martin Schmeding | GRÜNE
„Die Schöpfung bewahren“
Kandidiert im Wahlkreis Konstanz.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 34.
Eher ja Ausnahmen und deren Überwachung bedeuten mehr Bürokratie und weichen die Gesamtbedeutung der Maßnahme auf. Daher konsequente Umsetzung des Mindestlohnes. Dokumentationspflichten für KMU sollten jedoch reduziert werden.
Patrick Kulinski | PIRATEN
„Lebt doch, wie ihr wollt!“
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 22.
Eher ja Einige Dienstleistungen werden dadurch sicher teurer, aber schon die damalige Einführung hat gezeigt, dass die schädlichen Effekte scheinbar überschaubar sind.
Susanne Iris Bauer | GRÜNE
„Jede*r Einzelne ist wichtig: du auch!“
Kandidiert im Wahlkreis Bayreuth.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 26.
Eher ja Der Mindestlohn ist ein Hohn: viel besser gefällt mir das Konzept zum bedingungslosen grundeinkommen
Dr. Ralf Sebastian Bank | FREIE WÄHLER
„Freie Wähler: Die anständige Alternative!“
Kandidiert im Wahlkreis Dahme-Spreewald – Teltow-Fläming III – Oberspreewald-Lausitz I.
Eher ja Der Mindestlohn wird im Binnenland insbesondere durch Beschäftigung von Studenten, die teilweise Pflichtpraktika zu erbringen haben, unterlaufen. Die Modebranche ist dabei besonders herausstechend und bietet abseits der schönen Kleidung ein schmuddeliges Bild.

Zukünftig müssen die Effekte der zunehmenden Globalisierung stärker berücksichtigt werden. Durch die sehr niedrigen Frachtraten für Container, profitieren Importeure von den im globalen Vergleich hohen Mindestlöhnen. Es bildet sich eine Spirale nach unten heraus, die bereits durch Kunden durch ihr Kaufverhalten beeinflusst werden kann.
Franka Kretschmer | DiB
„Eine herausfordernde Weltlage braucht eine lösungsungsorientierte humane Politik“
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 1.
Eher ja Die Ausnahmen sollten sich ausschließlich auf kurzfristige Praktika beschränken und nicht Lohndumping möglich machen.
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