Dies ist das Archiv von Wen Wählen? zur Bundestagswahl 2017. Die aktuelle Version finden Sie auf der Startseite!
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Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidaten bei der Bundestagswahl 2017 zu der These Subventionierung von Elektroautos! – Der Staat soll den Kauf von Autos mit Elektromotor sowie den Aufbau der Ladeinfrastruktur stärker als bisher subventionieren und so die Nachfrage nach Alternativen zum Verbrennungsmotor ankurbeln. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidaten angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.
| Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
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Christoph Mohs | BüSo „Frieden durch Entwicklung“ Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart II. |
Eher nicht
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Die wirkliche Alternative zum Verbrennungsmotor liegt nicht beim Elektroauto, sondern auf der Magnetschiene - auch im Individualverkehr. Wir müssen die Mobilität des 21. Jhts. mit vollkommen neuen Technologien optimieren, anstatt weiter auf veraltete wie die Rad-/Schiene-Technik oder das Automobil zu setzen. Diese sind inzwischen ebenso veraltet, wie es das Fuhrwerk im 19. Jht. wurde. |
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Mario Mieruch | AfD „Vernunft, Sachverstand, Integrität“ Kandidiert im Wahlkreis Steinfurt I – Borken I. Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 12. |
Nein!
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Wieder ein ideologiegetriebenes Thema. Wenn der Markt E-Autos haben will, wird er sie fordern - und bekommen. Die Gesamtumweltbilanz incl. der Herstellung der Fahrzeuge, das Akku-Thema wie auch die Gewinnung der seltenen Erden machen aus dem E-Auto ganz schnell ein Nicht-Öko-Fahrzeug. Wenn nur noch E-Aurtos fahren würden, bräuchten wir ca. 220.000 neue Windräder. Wo sollen die denn stehen? Wo tanken die Menschen, wenn z.B. NRW in die Ferien startet? |
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Erwin Feucht | GRÜNE „Zukunft gemeinsam Gestalten“ Kandidiert im Wahlkreis Zollernalb – Sigmaringen. Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 40. |
Eher ja
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Zum Anschub einer Mobiltätswende ist das sinnvoll,muss aber fortlaufend überprüft werden. |
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Richard Böhringer | FDP „Für eine starke Mitte - liberal und sozial“ Kandidiert im Wahlkreis Neu-Ulm. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 51. |
Nein!
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Das würde zu einer Wettbewerbsverzerrung führen und die Verbesserungen für Schadstoffreduzierung beim Verbrennungsmotor führen. |
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Oliver Michael Krischer | GRÜNE Kandidiert im Wahlkreis Düren. Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 2. |
Ja!
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Der Staat soll den Kauf von Autos mit Elektromotor sowie den Aufbau der Ladeinfrastruktur stärker als bisher subventionieren und so die Nachfrage nach Alternativen zum Verbrennungsmotor ankurbeln. |
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Maximilian Wolfgang Stocker | BP „Freiheit für Bayern “ Kandidiert im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Miesbach. |
Eher nicht
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Es ist ja nicht gesagt, dass Elektromotoren als Allheilmittel verkauft werden. Dabei ist die Erzeugung des Akkus eine Sünde gegen die Natur. |
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Ulrich Lechte | FDP „Freiheit und Bürgerrechte bewahren!“ Kandidiert im Wahlkreis Regensburg. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 8. |
Nein!
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Wer weiß, ob Elektromobilität wirklich der Weisheit letzter Schluss ist. Der Staat soll sich aus dieser Entwicklung raushalten. Solange die Entsorgung der großen Batterien nicht gelöst ist, die Energie nicht zu 100 % aus Erneuerbaren kommt und viele andere Probleme wie Tankstellennetze nicht beantwortet sind, ist diese Forderung rein aus Ideologie heraus abzulehnen. |
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Dr. Manfred Hans Erich Wolfrum | AfD „Grenzen kontrollieren. Asylchaos beenden. Altersarmut stoppen.“ Kandidiert im Wahlkreis Salzgitter – Wolfenbüttel. |
Nein!
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Diese Absicht ist im Moment eine Fehlentwicklung, für die der Staat kein Geld rausschmeißen darf! Der Markt muß das selbst regeln, wenn die Akku-Technik besser, die Stromerzeugung nachhaltig ökologischer als der Verbrennungsmotor und die E-Car Philosophie kleiner und leichte speziell für Innenstädte entwickelt sein wird. Dass VW sich gegen Entwicklung der Akku-Technik entschieden hat und für jedes Modell eine E-Variante bauen will, zeigt ein weiteres Managerversagen an. Toyota ist da schlauer! |
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Tobias Lenz | V-Partei³ „Für die Zukunft meiner Generation und die meiner Kinder, Enkel, Urenkel...“ Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 5. |
Ja!
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Außerdem in die Forschung investieren um nachhaltige Elektroautos zu fördern. |
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Jochen Rube | FDP „Mit moderner Bildung fängt die Zukunft an.“ Kandidiert im Wahlkreis Waldeck. Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 9. |
Nein!
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"Nachfrage" entsteht am Markt und nicht durch Staatsgeld, das dem Bürger vorher über Steuern abgenommen wurde. Wenn Elektroautos durch Innovation und Forschung einmal dem Verbrenner ebenbürtig ist, entsteht die Nachfrage von allein. |
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Timo Müller | GRÜNE „Die Zukunft ist Grün!“ Kandidiert im Wahlkreis Rheingau-Taunus – Limburg. |
Ja!
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Die Ära des Verbrennungsmotors geht zu Ende - und das ist gut so. Mit Elektroautos schaffen wir lebenswerte Innenstädte, reduzieren Lärm- und Schadstoffbelastung, bremsen die Klimaerhitzung und bewahren dabei die Autoindustrie vor den Folgen ihrer derzeitigen selbstgewählten Ignoranz und Zukunftsverweigerung. |
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Holger Dirk Pangritz | V-Partei³ „Visionäre statt Reaktionäre - Politik mit Zukunft für alle Lebewesen!“ Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 3. |
Ja!
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Die Subventionierung muss noch erhöht werden und der Ausbau der Elektrotankstellen muss erhöht werden. Ein Beispiel: in London werden zur Zeit alle Laternenmasten umgebaut, damit Elektroautos dort tanken können. Wir müssen auch einen Standard mit einem Tanksystem schaffen! |
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Michael Bienek | PDV „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur wieder auf“ Kandidiert im Wahlkreis Saarlouis. Kandidiert auf der Landesliste Saarland, Listenplatz 1. |
Nein!
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Wir lehnen jede Subvention, aus welchem Grund und für wen auch immer ab. |
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Thomas L. Kemmerich | FDP Kandidiert im Wahlkreis Erfurt – Weimar – Weimarer Land II. Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 1. |
Nein!
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Wir Freie Demokraten setzen uns grundsätzlich für die Förderung von Innovationen ein. Gerade im Verkehrswesen besteht – auch durch die Möglichkeiten der Digitalisierung – großes Potenzial für innovative Antriebssysteme und intelligente Verkehrssteuerung. Statt staatlicher Investitionslenkung und der Festlegung auf einzelne Antriebe, halten wir eine technologieneutrale und wettbewerbsorientierte Forschungsförderung für sinnvoller. Aus der von uns Freien Demokraten beabsichtigten Ausweitung des Emissionshandels auf den Verkehrssektor resultiert eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Elektromobilität, wenn hierfür Strom aus Energieträgern ohne oder nur geringen CO2-Emissionen genutzt wird. Wir werden Hemmnisse für den Ausbau der Ladeinfrastruktur beseitigen und die technologieoffene Forschung und Entwicklung sauberer Fahrzeugantriebe fördern. Kaufprämien für Elektroautos oder einen staatlich geplanten Ausstieg aus der Nutzung von Verbrennungsmotoren lehnen wir ab. |
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Michael Kiefer | Die PARTEI Kandidiert im Wahlkreis Saarlouis. Kandidiert auf der Landesliste Saarland, Listenplatz 2. |
Unentschieden
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Wasserstoffautos wären mir lieber ! |
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Dr. Florian Toncar | FDP „Erfahren. Kompetent. Unabhängig. “ Kandidiert im Wahlkreis Böblingen. Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 5. |
Nein!
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Wir Freie Demokraten setzen uns grundsätzlich für die Förderung von Innovationen ein. Gerade im Verkehrswesen besteht – auch durch die Möglichkeiten der Digitalisierung – großes Potenzial für innovative Antriebssysteme und intelligente Verkehrssteuerung. Statt staatlicher Investitionslenkung und der Festlegung auf einzelne Antriebe, halten wir eine technologieneutrale und wettbewerbsorientierte Forschungsförderung für sinnvoller. Aus der von uns Freien Demokraten beabsichtigten Ausweitung des Emissionshandels auf den Verkehrssektor resultiert eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Elektromobilität, wenn hierfür Strom aus Energieträgern ohne oder nur geringen CO2-Emissionen genutzt wird. Wir werden Hemmnisse für den Ausbau der Ladeinfrastruktur beseitigen und die technologieoffene Forschung und Entwicklung sauberer Fahrzeugantriebe fördern. Kaufprämien für Elektroautos oder einen staatlich geplanten Ausstieg aus der Nutzung von Verbrennungsmotoren lehnen wir ab. |
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Ulrike Täck | GRÜNE „Wer, wenn nicht wir?“ Kandidiert im Wahlkreis Segeberg – Stormarn-Mitte. Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 7. |
Unentschieden
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Ladestrultur fördern o.k. Autokauf nicht, denn damit wird die Automobilindustrie gefördert für ihre Versämnisse. |
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Peter Wittenhorst | GRÜNE „Für eine ökologische und solidarische Gesellschaft.“ Kandidiert im Wahlkreis Flensburg – Schleswig. |
Ja!
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Wobei Elektroautos wahrscheinlich nicht die letzte und einzige Lösung einer emissionsarmen Mobilität sind (Ressourcen-Verbrauch und ökologisch bedenkliche Schadstoffe bei der Batterieherstellung), aber sie kann eine Übergangstechnologie sein. Die Entwicklung von Technologie alternativer Antriebe muss gefördert werden. |
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Lutz Egerer | SPD „Aus der Region für die Region“ Kandidiert im Wahlkreis Ansbach. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 25. |
Ja!
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Wie bei vielen Technologien ist eine Umstellung des Verhaltens durch eine Förderung erst erfolgt. Auch für diesen Bereich halte ich es für sinnvoll. |
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Harald Hermann Frenzel | Kennwort: Harald Frenzel „Nicht Worte "sondern" Taten Zählen“ Kandidiert im Wahlkreis Odenwald. |
Nein!
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Aber der Staat sollte der Industrie klare Vorgaben stellen. Und selbst mehr Aufklärung betreiben. Die meisten Autofahrer haben keine oder nur wenig Informationen über den Vorteil der E-Mobilität und das nicht nur im Bezug auf die Umwelt. Die Informationspflicht liegt beim Staat und die wird seit über 10 Jahren sträflich vernachlässigt oder sogar unterbunden. Würden nur allein die in Deutschland zugelassenen Zweitwagen elektrisch sein, würden wir weit über eine Million E-Autos haben. Aber dann würden dem Staat ja kostbare Steuern verloren gehen... man denke mal drüber nach... Ich weiß es und fahre daher auch seit über 6 Jahren überwiegend elektrisch. |
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Uwe Burkart | AfD „Für unser Land für unsere Werte“ Kandidiert im Wahlkreis Calw. Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 26. |
Nein!
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Nein, weil es den anderen Steuerzahlern nicht zuzumuten ist, eine ideologiegetriebene Technologie zu stützen, wenn sie nicht von selbst marktfähig ist. Warum dann nicht Fahrräder oder Gleitschirme subventionieren? |
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Gregor Peter Lange | V-Partei³ „Wir lieben das Leben!“ Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 27. |
Ja!
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Frische Luft statt Diesel Duft |
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Axel Henning Ditteney-Botzen | V-Partei³ „V-Partei3 - Wir lieben das Leben!“ Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 14. |
Ja!
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Ja! ... aber ohne damit die Automobilindustrie direkt zu subventionieren. |