Antworten von Kandidaten aller Parteien auf die Forderung/These

»Hartz-IV Leistungen erhöhen!«

»Die Hartz-IV Leistungen sollen über das bisherige Maß deutlich erhöht werden.«

Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidaten bei der Bundestagswahl 2017 zu der These Hartz-IV Leistungen erhöhen! – Die Hartz-IV Leistungen sollen über das bisherige Maß deutlich erhöht werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.

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Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidaten angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.

Kandidat Antwort Kommentar/Begründung (optional)
Dörte Jacobi | Die PARTEI
„volksnah am Volke“
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 2.
Eher nicht Hartz IV abschaffen! BGE einführen!
Teresa Klein | ÖDP
„Kopf, Herz und Hand für ein Heute, das ein Übermorgen kennt!“
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 3.
Eher nicht Ein bedingungsloses Grundeinkommen erübrigt Hartz-IV.
Tino Sorge | CDU
„Ihre Stimme vor Ort und in Berlin - verlässlich, verbindlich, engagiert!“
Kandidiert im Wahlkreis Magdeburg.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 3.
Eher nicht Ich bin für Anreizsysteme und Investitionen in die Menschen z. B. für bessere Qualifizierungen.
Elke Buttkereit | SPD
„Für das, was wirklich zählt“
Kandidiert im Wahlkreis Krefeld II – Wesel II.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 22.
Eher nicht eher das Schonvermögen erhöhen, Arbeitslosengeld I ausweiten und Arbeislosengeld Q einführen
Ronny Kienert | SPD
„Die Zukunft im Blick!“
Kandidiert im Wahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 13.
Eher nicht Wir benötigen ordentliche Arbeitsbedingungen. Menschen müssen zurück in Beschäftigung.
Harald Klotz | FDP
„Erst der Büger, dann der Staat!“
Kandidiert im Wahlkreis Hannover-Land II.
Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 27.
Eher nicht Wir müssen dafür investieren, die Menschen in Arbeit zu bringen.
Dennis Nusser | FDP
„Die Zukunft ist besser als ihr Ruf!“
Kandidiert im Wahlkreis Heidelberg.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 21.
Eher nicht Ich setze mich für ein liberales Bürgergeld ein. Dabei werden steuerfinanzierte Sozialleistungen, wie beispielsweise die Regelleistung und die Unterkunftskosten des Arbeitslosengelds II, die Grundsicherung im Alter, die Sozialhilfe zum Lebensunterhalt, der Kinderzuschlag und das Wohngeld, in einer Leistung und an einer staatlichen Stelle zusammengefasst. Ich will zudem, dass sich die Arbeitsaufnahme wieder lohnt. Dazu will ich selbstverdientes Einkommen nur prozentual und geringer als heute anrechnen lassen, die Zuverdienstregelungen für „Hartz IV-Aufstocker“ reformieren und die Mini-Job-Grenze (heute 450 Euro) auf das 60-fache des gesetzlichen Mindeststundenlohns (das wären heute 530,40 Euro) festsetzen.
Karin Eva Sigrid Seyfert | FDP
„Freiheit bewußt leben“
Kandidiert auf der Landesliste Saarland, Listenplatz 6.
Eher nicht Sonst kein Anreiz zum Arbeiten
Harald Günter Hartmann | MG
„Die Verkehrs- und Siedlungspolitik zeitgemäß anpassen.“
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 4.
Eher nicht
Ist mir wichtig!
Die Menschen in den Gemeinden einstellen, um notwendige Arbeiten zu erledigen.
Dr. Jens Brandenburg | FDP
„Abwarten ist keine Lösung.“
Kandidiert im Wahlkreis Rhein-Neckar.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 9.
Eher nicht Hartz IV-Leistungen orientieren bereits sich an tatsächlichen Ausgaben für ein sozio-kulturelles Existenzminimum. Wichtiger ist mir, mehr Menschen realistische Aufstiegschancen zu verschaffen und z. B. in Bildung zu investieren.
Manfred Krönauer | FDP
„Leben und leben lassen.“
Kandidiert im Wahlkreis München-Ost.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 23.
Eher nicht Es muss das Lohnabstandsgebot eingehalten werden. Leistung muss sich lohnen und wer arbeiten geht muss mehr haben als derjenige, der Hartz-VI Leistungen bezieht.
Kurt Rieder | ÖDP
„"Raus aus dem Hamsterrad"“
Kandidiert im Wahlkreis Aachen II.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 1.
Eher nicht Das Lohnabstandsgebot zwischen Grundsicherung und Mindestlohn wird jetzt schon vielfach unterlaufen.

Es muss im jetzigen System noch Anreize geben, eine Arbeit, wenigstens aufstockend mit entsprechendem Freibetrag, aufzunehmen.

Mit der Einführung eines Grundeinkommens erledigt sich dieses leidige Thema ohnehin von selbst. Dann kann jeder so viel zu seinem GE hinzuverdienen, wie er möchte.
Dr. Eberhard Brecht | SPD
„Starke Wirtschaft + mehr Gerechtigkeit“
Kandidiert im Wahlkreis Harz.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 5.
Eher nicht Die Hartz IV Sätze müssen entsprechend der Lebenshaltungskosten angepasst werden, aber nicht über das bisherige Maß deutlich erhöht werden. Ziel muss es vielmehr sein, auch Langzeitarbeitslosen wieder eine Chance für das Arbeitsleben zu geben.
Ingo Voht | FREIE WÄHLER
„Machen statt meckern“
Kandidiert im Wahlkreis Lübeck.
Eher nicht Hartz IV- Leistungen sind nicht zum ständigen Lebensunterhalt angedacht. Allerdings bin ich dafür, das Einzelfälle wie bei Krankheit oder andere Einschränkungen, die eine Erwerbstätigkeit stark einschränken durchaus eine andere Einstufung erhalten und entsprechend erhöht werden.
Dirk Klaus Driesang | AfD
„Weil es ums Ganze geht!“
Kandidiert im Wahlkreis Nürnberg-Süd.
Eher nicht Es ist wichtiger, Menschen z B über Bürgerarbeit und Zuverdienstmöglichkeiten (ohne sofortige Anrechnung) dem ersten Arbeitsmarkt zumindest näher zu bringen.
Matthias Borowiak | GRÜNE
„ENERGIE! MIT MIR NUR ERNEUERBAR!“
Kandidiert im Wahlkreis Magdeburg.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 4.
Eher nicht Sanktionen abschaffen.
Bettina Stark-Watzinger | FDP
„Bildung ist die Supermacht des 21. Jahrhunderts.“
Kandidiert im Wahlkreis Main-Taunus.
Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 4.
Eher nicht Die Höhe von Hartz-IV soll von einer unabhängigen Expertenkommission festgesetzt werden. Ein Unter- oder Überbieten in der Politik ist nicht zielführend. Wir Freie Demokraten fordern ein liberales Bürgergeld. Dabei werden steuerfinanzierte Sozialleistungen, wie beispielsweise die Regelleistung und die Unterkunftskosten des Arbeitslosengelds II, die Grundsicherung im Alter, die Sozialhilfe zum Lebensunterhalt, der Kinderzuschlag und das Wohngeld, in einer Leistung und an einer staatlichen Stelle zusammengefasst. Die Arbeitsaufnahme muss sich lohnen. Dazu wollen wir selbstverdientes Einkommen nur prozentual und geringer als heute anrechnen lassen, die Zuverdienstregelungen für „Hartz IV-Aufstocker“ reformieren und die Mini-Job-Grenze (heute 450 Euro) auf das 60-fache des gesetzlichen Mindeststundenlohns (das wären heute 530,40 Euro) festsetzen.


Wolfgang Wiehle | AfD
„Zukunft für Deutschland!“
Kandidiert im Wahlkreis München-Süd.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 14.
Eher nicht Wer arbeitet, soll mehr haben, als der, der nicht arbeitet.
Angela Ramona Binder | ÖDP
„Geht nicht gibt's nicht!“
Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 1.
Eher nicht 1. Erhöhen ja, aber nicht deutlich.

2. Meine Priorität wäre: Besser verwaltet werden und die Grenzen für den Bezug anders regeln. Es kann nicht sein, dass so viele durchs soziale Netz fallen, weil sie wenige Euro "zu viel" verdienen, aber weit unter Hartz-IV rauskommen und somit kaum vernünftig leben können.

Armut macht krank!

Es gibt laut amtlicher Auskunft diesen Bereich, wo jemand irgendwo zwischen 500 und 700 Euro Rente bekommt, keine Berechtigung für Wohngeld hat, weil er zu wenig verdient, um seinen Lebensunterhalt sichern zu können. Er bekommt aber auch kein Hartz-VI, weil er zu viel verdient....
Henrik Eisele | PIRATEN
„Sollte. Hätte. Könnte. Würde. Machen!“
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 13.
Eher nicht Das Hartz-System mit Grundleistung und diversen Zusatzleistungen ist vor allem ein teures bürokratisches Monster. Die Erhöhung der Leistungen ist sinnbefreit und sorgt nicht dafür, die Menschen aus der Situation zu befreien. Viele Menschen in Hartz-IV wären durchaus bereit zu arbeiten, allerdings wird jeder verdiente Euro dann auf die Leistungen angerechnet. Unterm Strich bleibt dann trotz 8h Job weniger übrig, als man durch Hartz-IV, Wohngeld, Heizkostenzuschuss & Co erhalten hätte. Hier liegt das Problem, dass angegangen werden muss, nicht in der Höhe der Gesamtleistungen. Das bedingungslose Grundeinkommen wäre eine Möglichkeit, das System zu überarbeiten. Bis dahin muss ein neues System entwickelt werden, um Hartz-IV wieder zu vereinfachen und Sanktionen abzubauen.
Peter V. Schädel | ÖDP
„Die Politik ist gehalten, die Schöpfung zu bewahren: Mensch-Tier-Umwelt“
Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 1.
Eher nicht Hartz-IV ist insgesamt zu erneuern oder durch ein Grundeinkommen zu ersetzen. Mich stört in der Frage das "deutlich".
Nicolas Thoma | FDP
„Freiheit ist das Gegenteil von Angst“
Kandidiert im Wahlkreis Bad Kissingen.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 34.
Eher nicht bedarfs- und inflationsgerechte, moderate Anpassungen
Dr. Marius Radtke | AfD
„LIBERTAS JUSTITIA ET PAX (Freiheit, Recht und Frieden) “
Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Lichtenberg.
Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 8.
Eher nicht Das System Hartz IV gehört auf den Prüfstand. Es ist unsozial. daran ändert auch eine Erhöhung nichts.
Dr. Rolf Albach | FDP
„Denken wir neu !“
Kandidiert im Wahlkreis Leverkusen – Köln IV.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 26.
Eher nicht Das geht nur in Kombination mit Verbesserungen für die, die hart arbeiten und nur knapp über Hartz4 liegen.
Hermann Navel | AfD
„Jeder ist seines Glückes Schmied“
Kandidiert im Wahlkreis Heinsberg.
Eher nicht Ich bin da nicht so informiert, aber ich vertrete die Ansicht, dass jeder für sich selbst sorgen soll. Wer das nicht kann, dem muss man helfen bis er das wieder kann, aber nicht mehr.
Bernhard Loos | CSU
„Klar für Sicherheit - Klar für berufliche Bildung - Näher am Menschen“
Kandidiert im Wahlkreis München-Nord.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 20.
Eher nicht Da wo es notwendig ist, also nicht nach dem Gieskannenprinzip, sollten die sozialen Leistungen auskömmlich sein.
Adrian Assenmacher | FDP
„Für die nächste Generation. Für dich.“
Kandidiert im Wahlkreis Trier.
Kandidiert auf der Landesliste Rheinland-Pfalz, Listenplatz 14.
Eher nicht Wichtig ist, dass die Möglichkeiten der Aufstockung weiter ausgebaut werden. Es darf nicht sein, dass Menschen, die neben einer Grundsicherung arbeiten um sich diese aufzubessern, den Zusatzverdienst wieder in zu hohem Maße auf die Grundsicherung angerechnet bekommen.
Christiane Fuchs | FDP
„Denken wir neu. Ländlicher Raum - Zukunft gestalten jetzt! “
Kandidiert im Wahlkreis Börde – Jerichower Land.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen-Anhalt, Listenplatz 5.
Eher nicht Eine Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I lehne ich ab. Für Hartz-IV-Empfänger soll es sich mehr lohnen, etwas dazuzuverdienen. Zu diesem Zweck sollen die Zuverdienstgrenzen reformiert werden. Das soll den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern.
Dr. Robby Schlund | AfD
„Alles nur kein Standard - Das bin ich!“
Kandidiert im Wahlkreis Gera – Greiz – Altenburger Land.
Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 4.
Eher nicht Korrespondiert mit der Frage zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) und einem Lohnabstandsgebot. Bekäme jeder ein BGE, würden sich vermutlich auch nur die heutigen "schwarzen Schafe" in die soziale Hängematte legen. Alle anderen würden nicht mehr drangsaliert und sich daher vielleicht entscheiden, sich selbständig zu machen (Grundsicherung über BGE) oder in Bereichen tätig zu werden, die sonst unterbeazhlt sind (Soziales, Tierschutz etc.).
Ingo Wellenreuther | CDU
„Klare Werte. Klare Worte.“
Kandidiert im Wahlkreis Karlsruhe-Stadt.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 5.
Eher nicht Ich halte die verfassungskonforme, transparente und sachgerechte aktuelle Berechnungsmethode sowie die Fortschreibung der Regelbedarfe für angemessen. Die Einkommens- und Verbraucherstichprobe des Statistischen Bundesamts dient dabei als Grundlage. Zudem wird der Regelsatz jährlich an die Preisentwicklung angepasst. So wird sichergestellt, dass die sich daraus ergebende Höhe der Regelbedarfe in der Grundsicherung ein menschenwürdiges Existenzminimum sichert.
Monika Prüßner-Claus | FREIE WÄHLER
Kandidiert im Wahlkreis Lippe I.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 8.
Eher nicht Ich halte es für sinnvoller die Systeme zu vereinfachen
Klaus-Dieter Schlottmann | Bündnis C
„Ich will "In Verantwortung vor Gott und Menschen" für sie tätig sein.“
Kandidiert im Wahlkreis Gifhorn – Peine.
Eher nicht ... sonst fehlt der Anreiz zur Arbeitsaufnahme.
Gregor Peter Lange | V-Partei³
„Wir lieben das Leben!“
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 27.
Eher nicht Wir sind stattdessen für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.
Christian Rudolf Michael Lucks | FDP
„Stellen wir die Weichen auf Zukunft.“
Kandidiert im Wahlkreis Flensburg – Schleswig.
Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 6.
Eher nicht Bürgergeld einführen und damit alle steuerfinanzierten Sozialleistungen bündeln und unbürokratisch bereitstellen, das sollte passieren. Der Satz muss sich an den allgemeinen Lebensbedingungen orientieren und politisch festgelegt werden.
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