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Antworten von Kandidaten aller Parteien auf die Forderung/These

»Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher abschaffen!«

»Die Sanktionsmöglichkeiten gegen die Bezieher von Hartz-IV-Leistungen, die gegen Pflichten verstoßen, sollen abgeschafft oder reduziert werden!«

Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidaten bei der Bundestagswahl 2017 zu der These Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher abschaffen! – Die Sanktionsmöglichkeiten gegen die Bezieher von Hartz-IV-Leistungen, die gegen Pflichten verstoßen, sollen abgeschafft oder reduziert werden! Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.

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Kandidat Antwort Kommentar/Begründung (optional)
Michael Wagner | DM
„Ethische Politik für die Bürger machen“
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 2.
Unentschieden Siehe hierzu die Einlassungen zum BGE.
Olaf Klampe | FDP
Kandidiert im Wahlkreis Pinneberg.
Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 8.
Unentschieden Sanktionsmöglichkeiten sollte es schon geben. Allerdings würde ich differenzieren ob ein Betroffener mehrfach nicht erschienen ist oder zum xten Mal in einen Kurs gehen muss um das Schreiben einer Bewerbung zu üben.
Jörg Heimbeck | FDP
„Neu denken“
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 49.
Unentschieden Das Prinzip fördern und Fordern ist im Grundsatz nicht schlecht, jedoch muss eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich sein.
Uwe Olschenka | ÖDP
„Mensch vor Profit“
Kandidiert im Wahlkreis Waiblingen.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 14.
Unentschieden Überlasse ich den Fachdiensten
Dr. Doris Aschenbrenner | SPD
„Klar. Geradlinig. Stark.“
Kandidiert im Wahlkreis Coburg.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 28.
Unentschieden Kommt darauf an. Es gibt wirklich Maßnahmen, die ich als zu krass empfinde. Ich glaube auch, dass wir mit mehr Personal (und ggf. Supervision des Personals) und eine bessere individuelle Betreuung auch nochmal viel verbessern könnte
Prof. Dr. Joachim Schulze | GRÜNE
„Für saubere Verhältnisse. Im Essen und in der Umwelt.“
Kandidiert im Wahlkreis Görlitz.
Unentschieden Mir fehlen Informationen zur Praxis der letzten Jahre, um das seriös einschätzen zu können. Solidarität ist jedenfalls keine Einbahnstraße.
Dirk Matthias Zimmermann | ÖDP
„Den Kindern eine Zukunft“
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 1.
Unentschieden Wie schon erwähnt: Das System muss geändert und nicht verbessert werden.
Lucia Fischer | ÖDP
„Gutes Leben, jetzt!“
Kandidiert im Wahlkreis Oberallgäu.
Unentschieden Bei Ersetzung durch humanökologisches Grundeinkommen stellt sich die Frage nicht mehr!
Dr. Elmar Richard Widder | UNABHÄNGIGE
„Ich bin für alle da, die nicht in einer Partei sind - und wir sind mehr!“
Kandidiert im Wahlkreis Amberg.
Unentschieden Wir müssen endlich einen Mechanismus entwickeln, der das System gerechter macht. Wer sich partout nicht an der Gesellschaft beteiligen will, den/die darf man auch mal sanktionieren. Aber was machen die, die zu unrecht sanktioniert wurden?
Dr. Thomas Thiele | FDP
„Freiheit in Verantwortung, denken wir neu“
Kandidiert im Wahlkreis Stadt Osnabrück.
Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 18.
Unentschieden Bürgergeld braucht keine Harz Gesetzgebung mehr!
Eduard Meßmer | FREIE WÄHLER
„Politik vom Kopf auf die Füße stellen / GLOBAL denken - LOKAL handeln“
Kandidiert im Wahlkreis Rastatt.
Unentschieden Das wäre am Maßstab der Menschenwürde in jedem Einzelfall zu prüfen. Besser wäre wie gesagt das ganze System zu ändern, war über kurz oder lang nicht mehr zu vermeiden ist, wenn infolge der Produktivität und technologischem Fortschritt immer mehr Arbeitsplätze wegfallen. Ausweg: Bedingungsloses Grundeinkommen.
Clemens Teschendorf | SPD
„Einer von hier - für Berlin!“
Kandidiert im Wahlkreis Flensburg – Schleswig.
Kandidiert auf der Landesliste Schleswig-Holstein, Listenplatz 8.
Unentschieden Auch hier steckt der Teufel wieder im Detail.
Manuela Punke | V-Partei³
„Natur- und Tierschutz gehen immer mit Verbraucherschutz einher“
Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 2.
Unentschieden Hier sollte von Fall zu Fall entschieden werden.
Anja König | SPD
„Mit Chancengleichheit und Leistungsgerechtigkeit für soziale Balance sorgen!“
Kandidiert im Wahlkreis Landshut.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 32.
Unentschieden Hier kommt es darauf an, um welche Gründe für Sanktionen es geht.
Christian Pape | Kennwort: LIBERAL NACHHALTIG SOZIAL WELTOFFEN
„Christian Pape wählen, heißt Erneuerung einfordern!“
Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost.
Unentschieden Ich stehe für Erneuerung. Daher möchte ich der damit verbundenen Diskussion nicht vorgreifen. Hartz IV wird sicherlich ein zentraler Gegenstand der Erneuerung sein.
Lutz Egerer | SPD
„Aus der Region für die Region“
Kandidiert im Wahlkreis Ansbach.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 25.
Unentschieden Willkür gegen Bezieher darf es nicht geben!
Franz Weber | ÖDP
„Mensch vor Profit! Wenn nicht jetzt, wann dann? “
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 16.
Unentschieden Einzelfallbeurteilungen sind wohl sinnvoll.
Christian Heilmann | GRÜNE
„Verlässlich - Ehrlich - Grün“
Kandidiert im Wahlkreis Deggendorf.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 47.
Unentschieden Die eine oder andere Sanktionsmöglichkeit muss wohl sein. Hier ist aber Augenmaß gefragt.
Tobias Lenz | V-Partei³
„Für die Zukunft meiner Generation und die meiner Kinder, Enkel, Urenkel...“
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 5.
Unentschieden Stichwort bedingungsloses Grundeinkommen. Doch davon abgesehen ja.
Jürgen Mollik | Kennwort: Bürgerkandidat – für Gemeinwohl und Volksentscheid
„Gemeinwohl u. Volksentscheid“
Kandidiert im Wahlkreis Unna I.
Unentschieden wer die Gemeinschaft egoistisch schädigt soll durch die Gemeinschaft zurückintegriert werden. Die Mittel werden im Einzelfall von den Mitbürgern bestimmt
Gabriela Heinrich | SPD
Kandidiert im Wahlkreis Nürnberg-Nord.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 18.
Unentschieden Wir werden die schärferen Sanktionen für unter 25-Jährige aus dem SGB II streichen. Außerdem werden wir die Sanktionierung von Leistungen für Kosten der Unterkunft abschaffen. Niemand darf aufgrund einer Sanktion wohnungslos werden.
Dr. Manuela Rottmann | GRÜNE
„Wichtig ist, was hinten rauskommt!“
Kandidiert im Wahlkreis Bad Kissingen.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 7.
Unentschieden Dringender erscheint mir, dass Bezieher von Arbeitslosengeld II im Jobcenter anständig behandelt und kompetent unterstützt werden, dass man sie nicht demotiviert, sondern sie stark macht.
Manuel Hummel | GRÜNE
„Ehrlich. Echt. Grün.“
Kandidiert im Wahlkreis Rastatt.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 26.
Unentschieden Wer das Hart-IV-System aufrecht erhalten will, muss auch Sanktionen als letztes Mittel in Erwägung ziehen. Ich halte ein bedingungsloses Grundeinkommen für die bessere Alternative.
Stephan Christoph Weiß | V-Partei³
„Die Vernunft MUSS zurück in die Politik.“
Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 4.
Unentschieden Ein Grundeinkommen(BGE) gehört eingeführt! Damit würde sich die Sanktionierung "auflösen" - ohne BGE hingegen muss Hartz-IV gerechter ausgestaltet und den Menschen wieder eine Perspektive gegeben werden. Sanktionierungen dürfen kein Druckmittel darstellen.
Gerd Schon | AfD
„Deutschland wieder lebenswert machen für alle!“
Kandidiert auf der Landesliste Saarland, Listenplatz 4.
Unentschieden Ich habe mehrfach erlebt daß Sanktionen aus nichtigen Gründen verhängt wurden. Man muß das Personal mehr sensibilisieren und falls nötig auch entsprechend verwarnen wenn in selbstherrlicher Absicht (Ich bin Gott und darf Alles) Menschen durch Schikane in Lebensunwürdige Situationen gebracht werden.