Dies ist das Archiv von Wen Wählen? zur Bundestagswahl 2017. Die aktuelle Version finden Sie auf der Startseite!
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Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidaten bei der Bundestagswahl 2017 zu der These Rentenversicherungspflicht auch für Selbständige! – Auch für Selbständige soll die gesetzliche Rentenversicherungspflicht bestehen. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidaten angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.
| Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
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Karlheinz Faller | FDP „Mehr Chancen durch Bildung, Sicherheit in einem starken Europa“ Kandidiert im Wahlkreis Augsburg-Land. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 21. |
Unentschieden
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Ja, Altervorsorge für Selbständige ist wichtig. Aber jeder Selbständige soll frei entscheiden können, welche Form bzw. welche Anlage er für seine Altersvorsorge wählt. |
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Erich Horst Utz | DIE LINKE „Chancengleichheit für alle, unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft.“ Kandidiert im Wahlkreis Altötting. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 18. |
Ja!
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Auch Selbständige brauchen eine soziale Absicherung. |
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Susanne Berghoff | Tierschutzpartei „Empathie entgegenbringen, für Menschen, Umwelt und allen Tieren“ Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 4. |
Ja!
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In die Rentenkasse sollten alle solidarisch einzahlen. |
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Renate Schiefer | DIE LINKE „Sozialismus statt Barbarei - Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun - selber tun!“ Kandidiert im Wahlkreis Fürstenfeldbruck. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 9. |
Ja!
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Wir wollen, ähnlich wie bei der Gesundheitsversicherung, eine Erwerbstätigen-Versicherung, in die für alle Erwerbseinkommen Beträge gezahlt werden, also auch Beamt*innen, Selbständige, Politiker*innen etc. Nur so geht Solidarität. |
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Dr. Sabine Barbara Bank | FREIE WÄHLER „Nicht quatschen-machen!“ Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 4. |
Nein!
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Selbstständige müssen nur nachweisen das sie Rücklagen für das Alter bilden!!! |
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Dr. Klaus J. Wagner | FDP „Rechtsstaat sichern - Freiheit erhalten“ Kandidiert im Wahlkreis Heinsberg. Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 41. |
Keine Angabe
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Wie bei der Krankenversicherung. Wir benötigen langfristig neue Ideen und Regelungen zur Sozialversicherung. |
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Marilyn Heib | DIE LINKE „ZUHÖREN. HANDELN. FÜR ALLE. “ Kandidiert im Wahlkreis Saarlouis. Kandidiert auf der Landesliste Saarland, Listenplatz 3. |
Ja!
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Modell wie in Österreich. Schon alleine damit hätten wir alle 200-300 Euro mehr Rente. Die Rentensituation ist ein Debakel aktuell |
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Karl Edmund Vogt | ÖDP „Mensch vor Profit,nachhaltig wirtschaften“ Kandidiert im Wahlkreis Eichsfeld – Nordhausen – Kyffhäuserkreis. Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 1. |
Ja!
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Alle sollten in die gestzlich Rentenversicherung einbezahlen , auch Beamte. Die Beitragsbemessungsgrenzen müssen wegfallen. Die Beiträge könnten bei verbessrten Einnahmen sinken. Riesterrente ist nicht Zielführend. Die Staatlichen Zuschüsse sollten ebefalls in die gesetzliche Rente fließen. Außrdem ist zu bedenken, warum sind alle Sozialbeiträge an den Arbeitslohn gebunden und nicht zusätzlich an Gewinne jeglicher Art, die ja auch von Arbeitnehmern erwirtschaftet werden. |
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Thomas Ganskow | PIRATEN „Ehrliche Politik!“ Kandidiert im Wahlkreis Stadt Hannover II. Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 3. |
Ja!
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Alle steuerpflichtigen Einkommen sollen auch vollumfänglich der Sozielaversicherungs- also auch der Rentenversicherungspflicht unterliegen. Die Beitragsbeemessungsgrenzen müssen aufgehoben, ein System mit Mindest- und Höchstrente muss eingeführt werden. Wer mehr haben möchte, kann sich gern privat versichern. Nicht aber derjenige, der jetzt dazu getrieben wird, und am Ende doch kaum mehr haben wird, als den Mindestsozialhilfesatz. |
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Peter Schreiber | NPD „Klarer Kurs für unsere Heimat!“ Kandidiert im Wahlkreis Meißen. Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 6. |
Ja!
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Aus dem schon beim Theme Krankenversicherung beschriebenen Solidarprinzip ergibt sich, daß alle Teile unseres Volkes gleichermaßen in die Rentenkasse einzahlen sollten. Ich fordere eine existenzsichernde, armutsfeste Grundrente und darüber hinausgehend eine beitragsgerechte Rentenversicherung, die zur Not auch steuerlich bezuschußt werden muß. Der generative Beitrag, den Eltern mit ihren Kindern zur Sicherung der grds. umlagefinanzierten Rente leisten, muß zudem wesentlich stärker beim Rentenanspruch berücksichtigt werden. |
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Thomas Müller | ÖDP „Mensch und Umwelt vor Profit“ Kandidiert im Wahlkreis Kulmbach. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 3. |
Ja!
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Das ganze Rentensystem muss erneuert wer- den. Ich schlage ein 3-stufiges Modell vor. 1. eine Sockelrente, die für alle in gleicher Höhe ausbezahlt wird und für die auch alle(auch Selbständige und Beamten) einzahlen müssen. 2.zusätzlich eine Rente nach den erbrachten Beiträgen und 3. eine Betriebsrente oder Privatrente |
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Prof. Dr. Joachim Schulze | GRÜNE „Für saubere Verhältnisse. Im Essen und in der Umwelt.“ Kandidiert im Wahlkreis Görlitz. |
Ja!
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Ich bin für eine solidarische Bürgerversicherung, in die alle nach ihren Möglichkeiten einzahlen. |
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Harald Klotz | FDP „Erst der Büger, dann der Staat!“ Kandidiert im Wahlkreis Hannover-Land II. Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 27. |
Unentschieden
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WIe bei dem Thema Gesundheit brauchen wir auch hier generationenübergreifende Lösungen. Selbständige, Beamte, etc. sind dabei neutral zu betrachten. Es ist sinnlos, einfach nur die Grundlage zu erweitern, sondern es muss ganzheitlich gedacht werden. |
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Georg Boroviczény | PIRATEN „ich höre zu, ich antworte, ich setze mich ein“ Kandidiert auf der Landesliste Berlin, Listenplatz 8. |
Eher ja
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wieder mal: BGE ist die Lösung vieler Probleme; aber: wenn Selbständige nicht abgesichert sind, müssen sie später über SGB XII unterstützt werden |
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Henner Kühne | FREIE WÄHLER „Für Sie in den Bundestag “ Kandidiert im Wahlkreis Hamburg-Mitte. Kandidiert auf der Landesliste Hamburg, Listenplatz 1. |
Ja!
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Um Alternsarmut zu verhindern und die Rente zu sichern, sollten alle gesellschaftlichen Gruppen in ein einheitliches System einzahlen und hieraus auch Leistungen erhalten. Ein Höchstleistungsbetrag entsprechend der Beitragsbemessungsgrenze kann und sollte hier eingeführt werden, dazu passend jedoch auch eine Mindestrente. Diese beiden Eckpunkte können jährlich, genau wie der Mindestlohn und die Beitragsbemessungsgrenze aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung festgelegt werden. |
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Peter Wittenhorst | GRÜNE „Für eine ökologische und solidarische Gesellschaft.“ Kandidiert im Wahlkreis Flensburg – Schleswig. |
Ja!
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In einer solidarischen Gesellschaft müssen sich alle (nicht nur Selbständige) an den sozialen Sicherungssystemen beteiligen. |
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Bernd Kirmes | FREIE WÄHLER „Bürgernahe Politik mit gesundem Menschenverstand“ Kandidiert im Wahlkreis Gütersloh I. |
Ja!
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ALLE zahlen ein, auch Manager, Geschäftsführer, Selbstständige und usw. Es findet dann eine Soziale Umverteilung statt. Jeden wird eine anständige Rente ausgezahlt. |
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Günther Brendle-Behnisch | ÖDP „Für eine lebenswerte Zukunft unserer Kinder und Enkel“ Kandidiert im Wahlkreis Ansbach. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 7. |
Ja!
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Wir brauchen dringend eine gute finanzielle Ausstattung für die Rente. Hier wäre das österreichische Modell richtungsweisend: Eine Säule, nämlich die staatliche, muss alle tragen können. Wenn Unternehmen dann noch ihren Arbeitnehmern eine Betriebsrente zahlen wollen oder jemand noch privat vorsorgen möchte, ist das deren gutes Recht. |
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Konrad Dippel | Kennwort: Unabhängig, bürgernah, transparent - für humane Marktwirtschaft, Frieden und Menschenwürde global. Vielen Dank für Ihre Stimme und Ihr Vertrauen! „Mit Herz und Verstand als Erster parteifrei in den Bundestag!“ Kandidiert im Wahlkreis Weiden. |
Ja!
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Die staatliche Rente auf Umlagebasis ist das einzige auf Dauer erfolgreiche System. Ein Rentensystem für alle (auch die Staatsdiener) und ausreichend (auch aus Steuermitteln aufgestockt) Pensionäre können ihr Privileg ja als Aufstockung aus der Pensionskasse behalten, dann ist wenigstens eine Bevölkerungsgruppe ausreichend versorgt. |
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Ulrich Lenz | DIE LINKE „Für Frieden und soziale Gerechtigkeit“ Kandidiert im Wahlkreis Koblenz. |
Ja!
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Österreich zeigt wie eine staatliche Rentenversorgung funktioniert. Und dabei auch noch eine Rente ausszahlt, die im Schnitt 800,- höher ist wie in Deutschland. |
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Kathrin Vogler | DIE LINKE „Frieden durch Solidarität und Gerechtigkeit“ Kandidiert im Wahlkreis Steinfurt III. Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 7. |
Ja!
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Dass Selbstständige von der gesetzlichen Rentenversicherung nicht erfasst werden, stammt noch aus der Zeit, in der die meisten so gut verdienten, dass sie problemlos fürs Alter vorsorgen konnten. Heute arbeiten immer mehr Menschen zwar selbstständig, verdienen aber nicht so viel. Außerdem ist das Umlagesystem viel stabiler als private Versicherungen, die das Geld am Finanzmarkt anlegen müssen. |
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Florian Voß | V-Partei³ Kandidiert auf der Landesliste Thüringen, Listenplatz 10. |
Ja!
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Ein zentraler Pfeiler einer fortschrittlichen Gesellschaft ist die Absicherung im Alter. Gerade in Zeiten steigender Altersarmut ist es von höchster Dringlichkeit, ein Rentensystem zu schaffen, in das jeder gleichermaßen einzahlt. |
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Lucie Misini | DIE LINKE „Der Mensch zählt!“ Kandidiert im Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis. |
Ja!
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Wir linke sind für ein Steuersystem, in dem Alle einzahlen, ob Arbeiter, Selbständige, Beamte, Politiker etc., ähnlich dem österreichischen System. |
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Dr. Kurt Michael Braedt | DIE LINKE „sozial gerecht, ökologisch konsequent unbestechlich“ Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 12. |
Ja!
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Bsp. Österreich - dort ist das realisiert worden und alle Rentner haben im Schnitt 800 € mehr als in Deutschland |
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Jochen Lobnig | PIRATEN „Ehrlich währt am längsten. Polizist und Politiker aus Notwehr!“ Kandidiert im Wahlkreis Krefeld II – Wesel II. Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 15. |
Ja!
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Wir brauchen ein gestärktes Rentensystem. Für mich gilt, dass jegliches Einkommen am System beteiligt wird. |
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Bernhard Schmitt | ÖDP „Konzernspenden an Parteien verbieten“ Kandidiert im Wahlkreis Aschaffenburg. Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 9. |
Ja!
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Es gibt keinen Grund, ausgerechnet die Stärksten aus der Solidargemeinschaft herauszunehmen. |
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Ralf Kauer | GRÜNE „Es gibt nichts Gutes außer man tut es!“ Kandidiert im Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück. |
Ja!
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Auch hier soll über die Bürgerversicherung endlich einesolidarische Gesellschaft hergestellt werden. Mancher Selbständige dürfte sich durch diese Maßnahme später besser stellen als zur Zeit, wenn er dann in Rente geht. |
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Eva-Maria Glathe-Braun | DIE LINKE „Für eine solidarische und friedliche Gesellschaft an der alle teilhaben können“ Kandidiert im Wahlkreis Ulm. |
Ja!
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Auf jeden Fall, nur so ist es möglich eine gesetzliche Versicherung von der alle Bürger profitieren zu schaffen. |
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Samantha Edsen | Die PARTEI Kandidiert im Wahlkreis Hamburg-Mitte. Kandidiert auf der Landesliste Hamburg, Listenplatz 3. |
Ja!
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Selbstständige brauchen keine Rente. Sie sind es gewohnt viel und lange zu arbeiten. |
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Michael Knödler | PIRATEN „Bezahlbarer Wohnraum in Stuttgart“ Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart I. Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 3. |
Ja!
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Selbstständige sollen sich bei allen Sozialversicherungen beteiligen. Dies entlastet die Rentenkasse und sorgt auch dafür, dass Selbstständige im Alter auch abgesichert sind. Dann gibt es auch weniger Probleme mehr mit Scheinselbständigkeit. |
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Lothar Meidl | DM „Ethik in die Politik! Politik muss den Bürgern DIENEN!“ Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 9. |
Ja!
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und natürlich auch für Politiker! |
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Erwin Feucht | GRÜNE „Zukunft gemeinsam Gestalten“ Kandidiert im Wahlkreis Zollernalb – Sigmaringen. Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 40. |
Ja!
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Eine Bürgerversicherung für Alle ist ein Baustein gegen Altersarmut und führt zu mehr Gerechtigkeit. |
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Michèl Pauly | DIE LINKE „konsequent sozial.“ Kandidiert im Wahlkreis Lüchow-Dannenberg – Lüneburg. Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 6. |
Ja!
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Die umlagefinanzierte, gesetzliche Rente ist das einzige Alterssicherungsinstrument das Jahrzehnte und damit Generationen überlebt hat. Dies schaffte noch nie eine private Altersvorsorge - nirgendwo auf der Welt. Um diese umlagefinanzierte Rente so breit wie möglich aufzustellen, sollten alle - auch Selbstständige, Politiker und Beamte, einzahlen und gewännen entsprechende Anwartschaften. Dies schützt übrigens auch die öffentliche Kasse vor vielen Menschen die ansonsten später in eine von der Steuer zu finanzierende Absicherung fallen würden. |