Antworten von Kandidaten aller Parteien auf die Forderung/These

»Regenerative Energien stärker fördern!«

»Regenerative Energien wie Solar- und Windkraft oder Biogasanlagen sollen stärker als bisher gefördert werden.«

Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidaten bei der Bundestagswahl 2017 zu der These Regenerative Energien stärker fördern! – Regenerative Energien wie Solar- und Windkraft oder Biogasanlagen sollen stärker als bisher gefördert werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.

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Hinweise: Reihenfolge: zufällig; es werden nur Kandidaten angezeigt, die eine Begründung angegeben haben.

Kandidat Antwort Kommentar/Begründung (optional)
Karin Most | FDP
„Beste Bildung von Anfang an für Jeden unabhängig von Herkunft und Umfeld“
Kandidiert im Wahlkreis Solingen – Remscheid – Wuppertal II.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 44.
Unentschieden Wir Freie Demokraten setzen uns für einen vielfältigen Energiemix ein und stehen neuen Technologien dabei offen gegenüber, auch wenn auf fossile Energieträger auf absehbare Zeit nicht verzichtet werden kann. Erneuerbare Energien sind für uns ein wichtiges Element im Energiemix der Zukunft.Sie haben auf dem deutschen Strommarkt bereits einen Anteil von rund 30 Prozent. Viele Bestandsanlagen und Neubauprojekte können an geeigneten Standorten heute ohne Subventionen wirtschaftlich betrieben werden. Auch für die erneuerbaren Energieträger müssen in Zukunft die Regeln des Marktes mit allen Chancen und Risiken gelten.
Dr. Sabine Barbara Bank | FREIE WÄHLER
„Nicht quatschen-machen!“
Kandidiert auf der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern, Listenplatz 4.
Unentschieden Beteiligung der umliegenden Bewohner!!
Peter Siegfried Weiß | CDU
Kandidiert im Wahlkreis Emmendingen – Lahr.
Unentschieden Für die Energiemärkte muss das Ziel sein, dass sich die erneuerbaren Energien ohne staatliche Förderungen im Markt behaupten.
Oliver Schitthelm | DiB
„Politik muss Bürgern das Ohr leihen statt Konzernen das Portemonaie zu reichen“
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 6.
Unentschieden Die Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien ist für die Reduktion der Treibhausgasemissionen wichtig. Allerdings darf diese Förderung nicht zu Lasten der Schwächsten gehen. Es braucht dringend eine Novelle des Erneuerbare Energiengesetzes, dass die Finanzierung über die Umlage auf den Strompreis durch alternative Modelle ersetzt.
Nicolas Thoma | FDP
„Freiheit ist das Gegenteil von Angst“
Kandidiert im Wahlkreis Bad Kissingen.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 34.
Unentschieden EEG wird schon ausreichend gefördert. Wir dürfen einen ökologisch guten Ansatz nicht auf reine Subventionsbasis stellen.
Michael Wagner | DM
„Ethische Politik für die Bürger machen“
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 2.
Unentschieden Solche staatlichen Beihilfen und Fördergelder gehören auf den Prüfstand, da deren Nutzung sehr zweifelhaft ist. Das was unter Rot-Grün eingeführt wurde kostet sehr viel Geld und ist nicht zweckdienlich.
Marcel Distl | FDP
„Frischer Wind in die Politik! “
Kandidiert im Wahlkreis Neckar-Zaber.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 34.
Unentschieden Wir stehen für eine technologieoffene Forschung.
Gerd Schon | AfD
„Deutschland wieder lebenswert machen für alle!“
Kandidiert auf der Landesliste Saarland, Listenplatz 4.
Unentschieden Wir brauchen auf jeden Fall einen Energiemix. Außerdem wird zu sehr auf immer wieder die gleichen Energien gepocht. Wir sind ein Land der Denker und wenn man die Forschung stärker unterstütz und nicht immer wieder auf Weltverbesserer hört findet man mit Sicherheit auch noch andere oder sogar ganz neue Möglichkeiten der Energieversorgung.
Karl Holmeier | CSU
Kandidiert im Wahlkreis Schwandorf.
Unentschieden Die Energiewende ist beschlossene Sache, aber wir werden darauf achten, dass Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit des Stroms gegeben sind.
Gunnar Langer | PIRATEN
„Ich wähle die Freiheit“
Kandidiert im Wahlkreis Wiesbaden.
Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 28.
Unentschieden Erstmal müssen die Subvention von fossilien Energieträger beendet werden.
Ingo Wellenreuther | CDU
„Klare Werte. Klare Worte.“
Kandidiert im Wahlkreis Karlsruhe-Stadt.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 5.
Unentschieden Der Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien ist in dieser

Legislaturperiode erheblich vorangekommen. Daran müssen wir anknüpfen.
Norbert Senges | AfD
Kandidiert im Wahlkreis Höxter – Lippe II.
Unentschieden Nur dann, wenn die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen ist.
Katja Tavernaro | FDP
„Denken wir neu!“
Kandidiert im Wahlkreis Leipzig-Land.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 8.
Unentschieden Was gut ist, setzt sich auch ohne staatliche Einflußnahme durch.
Peter Schreiber | NPD
„Klarer Kurs für unsere Heimat!“
Kandidiert im Wahlkreis Meißen.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen, Listenplatz 6.
Unentschieden Ich würde nicht die Verbreitung regenerativer Energien fördern, sondern deren Forschung und Entwicklung, da ich davon überzeugt bin, daß fortschrittliche Energien sich letztlich durchsetzen werden.
Britta Hundesrügge | FDP
„Denken wir neu.“
Kandidiert im Wahlkreis Starnberg – Landsberg am Lech.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 17.
Unentschieden Einseitige Subventionen verhindern Innovationen. Der Strompreis ist in den vergangenen Jahren aufgrund des EEGs so stark gestiegen, dass vor allem geringe Einkommen darunter leiden. Wer Elektromobilität für viele will, muss für bezahlbaren Strom sorgen,
Mathias Täge | PIRATEN
„"Wenn alle sagen, dass das nicht klappt, dann einfach mal machen!"“
Kandidiert im Wahlkreis Brandenburg an der Havel – Potsdam-Mittelmark I – Havelland III – Teltow-Fläming I.
Unentschieden Sie sollten nur so lange gefördert werden, bis sie mit konventionellen Ernergieträgern mit halten können. Was mehr gefördert werden sollte, ist die Eigennutzung.
Michael Musil | GRÜNE
„Menschenwürde statt Wachstumswahnsinn“
Kandidiert im Wahlkreis Montabaur.
Unentschieden Der Begriff "regenerativ" widerspricht dem Energieerhaltungssatz, der ansonsten immer dazu genutzt wird die Entwicklungen im Bereich der "Freien Energie" zu diskreditieren. Die Physik wieder herstellen und Technologien fördern, die über Sonne, Wind und Biomasse hinaus gehen!
Fritz Haugg | FDP
„Bürgerrechte stärcken“
Kandidiert im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Miesbach.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 18.
Unentschieden Regenerative Energie zu fördern ist grundsätzlich gut, aber es dürfen nicht die Gesetze des Marktes einseitig zu einer Technologie außer Kraft gesetzt werden.
FriGGa Wendt | Kennwort: Grundeinkommen-für-alle.org
„Ich bewerbe mich um diesen Job im BT, um ihn überflüssig zu machen!“
Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost.
Unentschieden wie gut wurden sie denn wirklich gefördert bisher? Als Bewohnerin eines fremdverwalteten Hauses ohne Balkon konnte ich keine einzige Solarzelle ausprobieren... außer für's Handy... mit einem BGE für alle - auch für Forscher und Entwickler - sowie mit der Methode Crowdfunding lässt sich dann viel mehr bewegen als durch Gremienentscheidende Bettelprogramme.
Stefan Welte | Kennwort: Parteiunabhängiger Bürgerkandidat
„Echte Demokratie, für weniger Lobbyistenwohl und mehr Bürgerwohl!“
Kandidiert im Wahlkreis Schwarzwald-Baar.
Unentschieden Biogas auf keinen Fall, Solar- und Windkraft nur unter der Bedingung, dass die notwendige Umlage von allen Energieabnehmern gleichermassen getragen wird.
Valentin Christian Abel | FDP
„Bildung. Breitband. Bürgerrechte.“
Kandidiert im Wahlkreis Schwäbisch Hall – Hohenlohe.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 23.
Unentschieden Die Energien werden bereits stark gefördert – wir müssen Speichertechnologien und Netze fördern, um erneuerbare Energien besser nutzbar zu machen.
Klaus Wirthwein | FREIE WÄHLER
„Das Gewissen der Demokratie“
Kandidiert im Wahlkreis Ravensburg.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 1.
Unentschieden Hier wurde schon viel Geld verbrannt.
Dennis Nusser | FDP
„Die Zukunft ist besser als ihr Ruf!“
Kandidiert im Wahlkreis Heidelberg.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 21.
Unentschieden ch setze mich für einen vielfältigen Energiemix ein und stehen neuen Technologien dabei offen gegenüber, auch wenn auf fossile Energieträger auf absehbare Zeit nicht verzichtet werden kann. Erneuerbare Energien sind für uns ein wichtiges Element im Energiemix der Zukunft. Sie haben auf dem deutschen Strommarkt bereits einen Anteil von rund 30 Prozent. Viele Bestandsanlagen und Neubauprojekte können an geeigneten Standorten heute ohne Subventionen wirtschaftlich betrieben werden. Auch für die erneuerbaren Energieträger müssen in Zukunft langfristig die Regeln des Marktes mit allen Chancen und Risiken gelten. Ich persönlich wünsche mir aber statt der jetzigen preisbasierten Förderung eine mengenbasierte Förderung. Konkret heißt das, dass die Menge an Strom aus erneuerbaren Energien gesetzlich festgelegt wird, die Preisentwicklung hingegen bleibt dem Markt überlassen. So können Stromanbieter ihre Technologien (Windkraft, Wasserkraft, Solarstrom) selbst zusammenstellen und handeln weiterhin wirtschaftlich, anstatt etwa an ineffizienten Stellen Windräder zu errichten, nur um dafür Subventionen zu erhalten.
Kay-Uwe Ziegler | AfD
„Gerechtigkeit wählen!“
Kandidiert im Wahlkreis Anhalt.
Unentschieden Ohne Stromspeicher ist die Energiewende nicht möglich. Mit Speicher ist sie nicht bezahlbar. Deshalb sollten gemessen am Fortschritt fördern.
LangJ | MIETERPARTEI
„Nachbarn behalten - Miethaie verdrängen“
Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Neukölln.
Unentschieden Zuerst wäre wohl ein völliger Umbau der bestehenden Förderpraxis notwendig
Frank Michael Giebel | Kennwort: liberal – ökologisch – sozial
„Erststimme partei-unabhängig“
Kandidiert im Wahlkreis Hamburg-Bergedorf – Harburg.
Unentschieden Ich halte regenerative Energien für wichtig. Da diese aber bereits gefördert werden, würde ich das so lassen.
Samantha Edsen | Die PARTEI
Kandidiert im Wahlkreis Hamburg-Mitte.
Kandidiert auf der Landesliste Hamburg, Listenplatz 3.
Unentschieden Ist mir egal.
Birgit Waltraud Enke | Tierschutzpartei
„Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit“
Kandidiert auf der Landesliste Brandenburg, Listenplatz 2.
Unentschieden Windkraft ist ein zweischneidiges Schwert. Es werden zu viele Zugvögel durch Windkraftanlagen schwer oder sogar tödlich verletzt. Es muss dringend nach Alternativen gesucht werden. Ebenso wie Biogas- wertvolle Anbauflächen werden mit Mais und ähnlichem Unsinn überschwemmt, es wird weniger ökologische Landwirtschaft betrieben weil der Staat diesen Wahnsinn auch noch finanziell unterstützt.
Ina Schumann | Die PARTEI
„Wähl Die PARTEI, denn sie lacht sehr gut!“
Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart II.
Unentschieden Verstehe die Frage nicht!
Prof. Dr. Helge Reinhold Braun | CDU
„Ich möchte mit Ihrer Erststimme Gießen und Alsfeld weiter in Berlin vertreten.“
Kandidiert im Wahlkreis Gießen.
Kandidiert auf der Landesliste Hessen, Listenplatz 1.
Unentschieden Wir machen das schon ganz gut!
Kurt Klein | PIRATEN
„Gleichberechtigter Zugang zu den gesellschaftlichen Ressourcen“
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 22.
Unentschieden Wenn die Förderung über entsprechende Etats abrufbar ist ja. Dann können gezielt Anreize geschaffen werdenund ist in den Folgen überschaubar. Das EEG in der derzeitigen Fassung gehört abgeschafft, weil es Asozial ist und massive Fehlanreize setzt.
Christian Pape | Kennwort: LIBERAL NACHHALTIG SOZIAL WELTOFFEN
„Christian Pape wählen, heißt Erneuerung einfordern!“
Kandidiert im Wahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost.
Unentschieden Ich stehe für Erneuerung. Daher möchte ich der damit verbundenen Diskussion nicht vorgreifen. Dennoch kann ich mir derzeit kaum vorstellen, wie wir ohne mehr regenerative Energien unser Nachhaltigkeitsziel erreichen können. Dass es für mehr regenerative Energien mehr finanzielle staatliche Förderung braucht, halte ich für fraglich.
Fabio Valeriano Lanfranco Masi | DIE LINKE
„Politik für die Mehrheit. “
Kandidiert auf der Landesliste Hamburg, Listenplatz 1.
Unentschieden Sie müssen anders gefördert werden mit weniger Mitnahmeeffekten
Jimmy Schulz | FDP
„Bildung, Breitband, Bürgerrechte“
Kandidiert im Wahlkreis München-Land.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 4.
Unentschieden Die Förderung ist ausreichend.
Melanie Matthes | DiB
„Aktiv mitgestalten“
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 3.
Unentschieden Die Förderung sollte weiter bestehen, muss jedoch mit Bedacht auch zukünftige Forschung beinhalten.
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