Wie stehen die Kandidatinnen und Kandidaten von „WerteUnion“ bei der Bundestagswahl 2025 zu der Forderung bzw. These »Mindestlohn deutlich erhöhen! – Der gesetzliche Mindestlohn soll deutlich und über das bisherige Maß erhöht werden.«? Im Folgenden sehen Sie eine Liste der Antworten.
Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie in der Statistik-Übersicht zur These »Mindestlohn deutlich erhöhen!«
Hinweise: Reihenfolge: alphabetisch nach Nachname, Vorname; es werden alle Kandidierenden angezeigt, die eine Angabe gemachthaben.
| Kandidatin, Kandidat | Antwort | Kommentar/Begründung (optional) | |
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Dominique Fietze | WerteUnion „Familien fördern, Bildung stärken und die Zukunft sicherer gestalten“ Kandidiert im Wahlkreis Mönchengladbach.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen (WerteUnion), Listenplatz 3. |
Nein! |
Wir brauchen weniger Staat und mehr Eigenverantwortung. Auch in der Wirtschaft. Es ist nicht Aufgabe des Staates sich überall einzumischen. Wenn Mindestlohn, dann auch den gleichen. Aktuell bekommen Flüchtlinge einen höheren Mindestlohn. |
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Florian Herda | WerteUnion „Entbürokratisierung durch Automatisierung und einer ordentlichen Digitalisierungsstrategie.“ Kandidiert im Wahlkreis Herford – Minden-Lübbecke II.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen (WerteUnion), Listenplatz 24. |
Eher nicht |
Schon jetzt ist die Belastung für viele Unternehmen, insbesondere kleine und mittelständische Betriebe, sehr hoch. Eine weitere Erhöhung des Mindestlohns würde nicht nur gut ausgebildete Arbeitskräfte betreffen, sondern auch Schüler und ungelernte Kräfte. Eine solche Maßnahme würde zwangsläufig dazu führen, dass diese Gruppen in gleichem Maße von Lohnanpassungen profitieren, obwohl sie noch keine Fachkräfte sind. Dies könnte langfristig den Wert von Ausbildungsberufen und akademischen Studiengängen untergraben. Es ist auch wichtig zu berücksichtigen, dass steigende Löhne nicht unbegrenzt realisiert werden können, ohne negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität zu haben. Bereits jetzt geben viele Unternehmen an, dass sie durch die stetig steigenden Kosten, wie etwa durch Energiepreise, Rohstoffe und Personal, massiv belastet sind. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) geben 65 % der Unternehmen an, dass sie Lohnsteigerungen in den letzten Jahren nur schwer umsetzen konnten, ohne ihre Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden. |
Sylvia Pantel | WerteUnion „Politik mit Herz und Verstand“ Kandidiert im Wahlkreis Düsseldorf II.Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen (WerteUnion), Listenplatz 1. |
Nein! |
Lohnverhandlungen gehören in eine Tarifverhandlung und in einen Betrieb. Der Staat beziehungsweise die Politik kann gerne die Löhne für ihre Beamten, Angestellte und Arbeiter höher abschließen, aber auch da gilt wer keine Einnahmen(Steuern ) hat,kann nicht so viel bezahlen. Es hat sich leider in den letzten Jahren eingeschlichen, dass die Politik so tut, als wenn sie Arbeitsplätze schaffen könnte oder würde,die etwas erwirtschaften. Sie schafft lediglich Bürokratie. |