Antworten von PdH-Kandidaten auf die Forderung/These

»Soziales Pflichjahr für junge Erwachsene!«

»Junge Erwachsene sollen in einem sozialen Pflichtjahr gemeinnützige Arbeit z.B. in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Umweltschutz oder Altenpflege leisten.«

Wie stehen die Kandidatinnen und Kandidaten von „Partei der Humanisten“ (PdH) bei der Bundestagswahl 2025 zu der Forderung bzw. These »Soziales Pflichjahr für junge Erwachsene! – Junge Erwachsene sollen in einem sozialen Pflichtjahr gemeinnützige Arbeit z.B. in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Umweltschutz oder Altenpflege leisten.«? Im Folgenden sehen Sie eine Liste der Antworten.

Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie in der Statistik-Übersicht zur These »Soziales Pflichjahr für junge Erwachsene!«

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Hinweise: Reihenfolge: alphabetisch nach Nachname, Vorname; es werden alle Kandidierenden angezeigt, die eine Angabe gemachthaben.

Kandidatin, Kandidat Antwort Kommentar/Begründung (optional)

Alexander Bär | PdH

Kandidiert auf der Landesliste Bayern (PdH), Listenplatz 4.
Eher nicht

Eric Clausnitzer | PdH

„Gemeinsamkeiten kann man nur finden, wenn man miteinander redet.“

Kandidiert im Wahlkreis Chemnitz.
Kandidiert auf der Landesliste Sachsen (PdH), Listenplatz 2.
Keine Angabe Pflicht hilft uns nicht, aber Freiwilligkeit sollte belohnt werden.

Mariano Dechow | PdH

„Logik statt Lobbyismus. Rückgrat statt Gier.“

Kandidiert im Wahlkreis Leipzig-Land.
Eher nicht Die Förderung des gesellschaftlichen Engagements ist aus Sicht der PdH grundsätzlich sinnvoll, jedoch sollte die Freiheit des Individuums nicht eingeschränkt werden. Vielmehr sollte man junge Menschen durch Aufklärung und freiwillige Angebote ermutigen, sich in sozialen Bereichen zu engagieren, um Verantwortung zu übernehmen und Erfahrungen zu sammeln. Ein verpflichtendes System könnte dabei den Eindruck erwecken, dass solches Engagement nur eine Pflicht und keine freiwillige, persönliche Entscheidung ist.

Dr. Patrick Gürtler | PdH

„Für einen rationalen und transparenten Politikstil, der den Menschen wieder ins Zentrum stellt“

Kandidiert auf der Landesliste Bayern (PdH), Listenplatz 1.
Eher nicht

Mark Hannig | PdH

„Make facts great again!“

Kandidiert auf der Landesliste Hessen (PdH), Listenplatz 8.
Eher ja Halte ich für eine charmante Idee, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und auch ein wenig (nicht zu viel erwarten!) die Pflege (Personal, Kosten, Angehörige) zu entlasten. Wer das nicht möchte (im früheren Jargon „Sozialdienstverweigerer“) kann alternativ den Grundwehrdienst leisten.

Thomas Herter | PdH

„Freiheit, Fortschritt, Klimaschutz, Europa, Menschenrechte“

Kandidiert auf der Landesliste Bayern (PdH), Listenplatz 13.
Eher ja

Raphael Lachenmayer | PdH

„Miteinander, auf Augenhöhe!“

Kandidiert im Wahlkreis Neu-Ulm.
Kandidiert auf der Landesliste Bayern (PdH), Listenplatz 11.
Eher nicht Ich lehne ein pauschales verpflichtendes soziales Jahr ab, da es einen starken Eingriff in die persönliche Freiheit darstellt.



Junge Erwachsene sollten selbst über ihre Zeit und ihren Karriereweg entscheiden können. Statt Zwang würde ich alternative Anreize wie finanzielle Unterstützung oder bessere Anerkennung eines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) befürworten.

Sebastian Schaidt | PdH

„Human is' Muss!“

Kandidiert auf der Landesliste Bayern (PdH), Listenplatz 7.
Eher nicht

Fabian Schmidt | PdH

„Weil eine starke Bildung der Grundstein für eine starken Gesellschaft ist.“

Kandidiert auf der Landesliste Sachsen (PdH), Listenplatz 1.
Eher nicht Die Förderung des gesellschaftlichen Engagements ist aus Sicht der PdH grundsätzlich sinnvoll, jedoch sollte die Freiheit des Individuums nicht eingeschränkt werden. Vielmehr sollte man junge Menschen durch Aufklärung und freiwillige Angebote ermutigen, sich in sozialen Bereichen zu engagieren, um Verantwortung zu übernehmen und Erfahrungen zu sammeln. Ein verpflichtendes System könnte dabei den Eindruck erwecken, dass solches Engagement nur eine Pflicht und keine freiwillige, persönliche Entscheidung ist.

Caspar M. Schneiders | PdH

„Fakten. Fortschritt. Freiheit. Für eine gerechte, digitale und transparente Zukunft.“

Kandidiert im Wahlkreis Leipzig II.
Nein! Ein soziales Pflichtjahr klingt nach gesellschaftlichem Zusammenhalt, ist aber in Wahrheit eine Zwangsmaßnahme, die junge Menschen einseitig belastet. Warum sollte ausgerechnet eine Generation, die ohnehin unter Bildungs- und Wohnungskrise, Rentenlasten und Klimawandel leidet, ein Jahr ihrer Zeit unbezahlt oder schlecht bezahlt für den Staat opfern?



Wenn soziale Berufe Unterstützung brauchen, dann nicht durch Zwangsdienste, sondern durch bessere Bezahlung, Arbeitsbedingungen und gezielte Förderung. Freiwilligendienste sollten attraktiver gemacht werden, statt junge Menschen in ein System zu pressen, das für andere Generationen so nicht galt.



Echte Wertschätzung für Soziales und Ehrenamt entsteht nicht durch Pflicht, sondern durch Anerkennung und faire Bezahlung.

Gero Schnurpfeil | PdH

Kandidiert auf der Landesliste Bayern (PdH), Listenplatz 16.
Eher nicht

Dr. Andreas Wolfsteller | PdH

Kandidiert auf der Landesliste Sachsen (PdH), Listenplatz 5.
Nein! Lieber bestehende Angebote wie das FSJ stärken, z. B. durch bessere Vergütung, Rentenpunkte etc.
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