Antworten von PIRATEN-Kandidaten auf die Forderung/These

»Regenerative Energien stärker fördern!«

»Regenerative Energien wie Solar- und Windkraft oder Biogasanlagen sollen stärker als bisher gefördert werden.«

Im Folgenden sehen Sie die Angaben der Kandidaten bei der Bundestagswahl 2017 zu der These Regenerative Energien stärker fördern! – Regenerative Energien wie Solar- und Windkraft oder Biogasanlagen sollen stärker als bisher gefördert werden. Mehr Informationen, die Durchschnittswerte der Kandidaten pro Partei und viele weitere Informationen finden Sie hier.

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Hinweise: Reihenfolge: alphabetisch nach Nachname und Vorname; es werden alle Kandidaten angezeigt, die eine Angabe gemacht und ihr Profil freigegeben haben

Kandidat Antwort Kommentar/Begründung (optional)
Jochen Buchholz | PIRATEN
„Der Mensch sollte nicht nur im Wahlkampf im Zentrum der Politik stehen.“
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 14.
Eher nicht Die regenerativen Energien sind mittlerweile weitestgehend konkurrenzfähig, eine stärkere Förderung würde nur langfristige teuer Subventionen zur Folge haben, die ggf. noch bessere Modelle verhindern könnten. Ich bin der Überzeugung, das die Energiewende nicht mehr umzukehren ist, lediglich die Dauer ist noch nicht festgelegt, sollte aber auch nicht erzwungen werden.
Henrik Eisele | PIRATEN
„Sollte. Hätte. Könnte. Würde. Machen!“
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 13.
Eher nicht Regenerative Energiequellen haben inzwischen einen Status erreicht, bei dem ein wirtschaftlicher Betrieb auch ohne dauernde Förderung möglich ist. Daher sollte staatliche Förderung sich vor allem auf den dezentralen Ausbau insbesondere privater Anlagen beschränken. Strompreisgarantien können jedoch heruntergefahren oder abgeschafft werden.
Thomas Ganskow | PIRATEN
„Ehrliche Politik!“
Kandidiert im Wahlkreis Stadt Hannover II.
Kandidiert auf der Landesliste Niedersachsen, Listenplatz 3.
Eher nicht Es reicht eine Aufhebung der Subventionen für atomare und fossile Energieerzeugung, um regenerative Energieen, insbesondere Solarenergie, wirtschaftlich produzieren und vermarkten zu können.
Frank Herrmann | PIRATEN
„Freiheit und Sicherheit ohne Überwachung und mehr Privatheit im digitalen Leben!“
Kandidiert im Wahlkreis Mettmann II.
Kandidiert auf der Landesliste Nordrhein-Westfalen, Listenplatz 14.
Eher nicht Grundsätzlich sollte die Wirtschaft weniger durch Steuergelder finanziert werden und regenerative Energien sind bereits konkurrenzfähig. Ein Abbau der Kohle- und Atomstromförderung wäre das bessere Signal.
Michael Knödler | PIRATEN
„Bezahlbarer Wohnraum in Stuttgart“
Kandidiert im Wahlkreis Stuttgart I.
Kandidiert auf der Landesliste Baden-Württemberg, Listenplatz 3.
Eher nicht Eine stärkere Förderung ist nicht notwendig. Regenerative Energie sind auf dem Vormarsch. Durch den technischen Fortschritt ist sie konkurrenzfähig geworden.

Man sollte aber die Kohleförderung und indirekte Subventionen für Kernkraft streichen.




Thomas Ney | PIRATEN
„Freie Menschen, freie Meinung!“
Kandidiert im Wahlkreis Oberhavel – Havelland II.
Eher nicht Regenerative Energien werden bereits heute stark gefördert. Die EEG-Umlage geht dabei vor allem zu Lasten geringer Einkommen.
Jonas Richard Schwemmer | PIRATEN
„Akzeptiere oder verändere.“
Kandidiert im Wahlkreis Roth.
Eher nicht Inzwischen sind neue Energien durchaus wirtschaftlich, dadurch ist keine Subvention erforderlich. Geld müsste dafür aber in die Forschung gesteckt werden und eine Subventionierung der Kohleförderung beendet werden.
Benjamin Wildenauer | PIRATEN
„Freu dich aufs Neuland“
Kandidiert auf der Landesliste Bayern, Listenplatz 4.
Eher nicht Regenerative Energien sind in ihren Gesamtkosten schon heute preisgünstiger als die konventionellen. Rechnet man Faktoren wie die Beeinflussung der Gesundheit hinzu, schlägt das Pendel noch stärker zugunsten der Erneuerbaren aus. Statt regenerative Energien stärker zu fördern, sollte die viel zu selten diskutierte Subventionierung konventioneller Energien (bspw. Kohle) beendet werden.
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